Schweiz
Locarno 2026 : Beihilfe zum Suizid und Transidentität im Fokus zweier Wettbewerbsfilme
Das 79. Locarno Film Festival zeigt am 9. August 2026 zwei Filme im internationalen Wettbewerb, die Körper und Tod ins Zentrum ihrer Erzählung stellen. Der kanadische Regisseur Denis Côté präsentiert «Violence du corps de l'autre», ein Porträt einer Frau, die Fremden beim Sterben hilft. Die deutsche Regisseurin Isabelle Stever zeigt «I Rarely Wake Up Dreaming», die Geschichte eines queeren Paares, bei dem ein ukrainischer Transmann zur Front eingezogen wird. Wie der Kritiker Stéphane Gobbo (Le Temps) feststellt, unterscheiden sich die beiden Filme deutlich in ihrer emotionalen Wirkung.
