Ausland
Belgien: Kriminelle Netzwerke nutzen Airbnb-Unterkünfte als Verstecke für Drogen und Geld
In Belgien nutzen laut der nationalen Drogenkommissarin Ine Van Wymersch immer mehr kriminelle Organisationen Kurzzeitunterkünfte, um Geld, Drogen, Waffen oder Menschen zu verstecken. Die Wohnungen dienen auch zur Lagerung und Verpackung von Rauschgift. Anfang August beschlagnahmte die Polizei in einem Airbnb-Apartment im Zentrum von Brüssel 3,3 Kilogramm Kokain und 4.845 Euro Bargeld. Wie verbreitet diese Praxis ist, können die belgischen Behörden bislang nicht genau beziffern. Airbnb erklärt, verdächtige Buchungen unter anderem mithilfe künstlicher Intelligenz zu erkennen und bestimmte Fälle den Behörden zu melden.
