…
…
Technik & Wissenschaft
Herz — Desk Technik & Wissenschaft · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 3 Min.
Der Prozess gegen den Stuttgarter Unternehmer K. beginnt am 14. Juli 2026. Am 2. Mai 2025 ist K., geboren 1982, mit seinem Mercedes-AMG G63 schräg auf den Gehweg gefahren und hat die Straßenbahnhaltestelle Olgaeck in Stuttgart gerammt. Eine 46-jährige Frau starb kurz darauf im Krankenhaus. Acht weitere Personen wurden verletzt, darunter fünf Kinder. Laut Handelsblatt zeigten Bluttests Kokain in K.s Blut. K. wird wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung in acht Fällen angeklagt. Sein fünfjähriger Sohn war während des Unfalls im Auto.
Der Prozess gegen K., einen 1982 geborenen Stuttgarter Unternehmer, beginnt am 14. Juli 2026. Laut Handelsblatt fuhr er am 2. Mai 2025 kurz vor 18 Uhr mit seinem Mercedes-AMG G63 schräg auf den Gehweg und rammte die Straßenbahnhaltestelle Olgaeck in der Charlottenstraße. Sein fünfjähriger Sohn befand sich im Fahrzeug.
Der Unfall forderte das Leben einer 46-jährigen Frau, die kurz darauf im Krankenhaus starb. Acht weitere Personen wurden verletzt, darunter fünf Kinder; eines der Kinder musste notoperiert werden.
Das beteiligte Fahrzeug ist ein Mercedes-AMG G63: 2,5 Tonnen, knapp 2 Meter Höhe, 585 PS, Basisversion ab 200.000 Euro.
Zwei Blutuntersuchungen kurz nach dem Unfall zeigten das Vorhandensein von Kokain und Benzoylecgonin — dem Hauptmetaboliten von Kokain, das in der Leber durch seinen Metabolismus gebildet wird — im Blut von K. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart geht nicht von überhöhter Geschwindigkeit als Unfallursache aus.
K. wird wegen fahrlässiger Tötung, fahrlässiger Körperverletzung in acht Fällen und fahrlässiger Gefährdung des Straßenverkehrs angeklagt. Sein Führerschein wurde eingezogen.
Der Anwalt von K. behauptet, sein Mandant habe am Tag des Unfalls keine Drogen konsumiert, gibt aber keine Auskunft über das Datum der letzten Einnahme oder ob der Konsum gelegentlich oder gewöhnlich war.
K. baute sein Vermögen im Online-Fahrradhandel auf, ein Unternehmen, das 2003 gegründet wurde. Die Gebrüder Samwer stiegen 2008 ein, dann der schwedische Investmentfonds EQT — einer der führenden Nordeuro-Fonds — 2012.
Herbst 2016: Die Signa Group von René Benko übernahm die Mehrheit, was K. im Alter von 34 Jahren zum Multimillionär machte. Nach Signas Insolvenz kaufte er sein altes Fahrradunternehmen zurück.
K. leitet heute in Stuttgart ein Family-Office — eine private Vermögensverwaltungsstruktur — das etwa 400 Millionen Euro an Vermögenswerten verwaltet. Seine Beteiligungen umfassen unter anderem den Toniebox-Hersteller, das Fintech Revolut und die Private-Jet-Plattform Jetapp.
K. hat sich persönlich bei allen Opfern entschuldigt und ihnen sofortige Hilfe zur Deckung von Einkommensausfällen und Behandlungskosten angeboten, die alle angenommen haben. Seit dem Unfall befindet er sich in Psychotherapie.
Im November 2025 widmete die Wirtschaftswoche K. einen Artikel über »Comeback-CEOs«, ohne den Unfall vom 2. Mai 2025 zu erwähnen.
Noch keine Kommentare. Seien Sie die/der Erste.
Die Verteidigung gibt weder das Datum der letzten Drogeneinnahme von K. noch an, ob sein Kokainkonsum gelegentlich oder regelmäßig war. Der ursächliche Zusammenhang zwischen dem Kokainnachweis im Blut und dem Unfall ist in den verfügbaren Unterlagen nicht endgültig etabliert.
K. wird wegen fahrlässiger Tötung, fahrlässiger Körperverletzung in acht Fällen und fahrlässiger Gefährdung des Straßenverkehrs angeklagt. Sein Führerschein wurde eingezogen.
Zwei Blutuntersuchungen kurz nach dem Unfall zeigten das Vorhandensein von Kokain und Benzoylecgonin — dem Hauptmetaboliten von Kokain — im Blut von K. Sein Anwalt behauptet, dass er nicht am selben Tag konsumiert habe, ohne weitere Details anzugeben.
Nein, die Staatsanwaltschaft Stuttgart geht nicht von überhöhter Geschwindigkeit als Unfallursache aus.
K. hat sich persönlich bei allen Opfern entschuldigt und ihnen Hilfe zur Deckung von Einkommensausfällen und Behandlungskosten angeboten, die alle angenommen haben. Er befindet sich auch seit dem Unfall in Psychotherapie.