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    <title>Lost in the Jungle — Schweiz</title>
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    <description>Bund, Kantone, Abstimmungen.</description>
    <language>de</language>
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      <title>Marokko: Ein ehemaliger Geheimdienst-Agent bestätigt die vierjährige Nutzung von Pegasus</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/marokko-ehemaliger-geheimdienst-agent-bestatigt-vierjahrige-llqsh9</link>
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      <description>Ein ehemaliger Mitarbeiter der DGST, des marokkanischen Geheimdiensts, bestätigt, dass Marokko das Spionageprogramm Pegasus ab 2017 vier Jahre lang einsetzte. Ziele waren Journalisten, Menschenrechtsaktivisten, französische Politiker und spanische Regierungsmitglieder. Die Enthüllungen wurden am 16. Juli 2026 von einem Konsortium aus 14 Medien veröffentlicht, koordiniert von Forbidden Stories und unterstützt von Amnesty International. Marokko bestreitet, Pegasus gegen kritische Stimmen verwendet zu haben.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Ein ehemaliger Mitarbeiter der DGST – Directorate General for Territorial Surveillance, des marokkanischen Geheimdienstes – hat bestätigt, dass Marokko das Spionageprogramm Pegasus ab 2017 vier Jahre lang nutzte. Diese Enthüllungen wurden am 16. Juli 2026 von einem Konsortium von 14 Medien veröffentlicht, das von Forbidden Stories – einer Plattform für bedrohte Journalisten, gegründet im November 2017 von Laurent Richard und unterstützt von Reporters ohne Grenzen – koordiniert wurde, mit Unterstützung von Amnesty International.</p>
<h2>Das Wichtigste im Überblick</h2>
<p>Pegasus ist ein Spionageprogramm, das für die Infiltration von Smartphones unter iOS und Android entwickelt wurde und ab 2013 von dem israelischen Unternehmen NSO Group vermarktet wird. Eine technische Demonstration fand 2017 in Rabat statt, woraufhin Marokko begann, das Programm einzusetzen.</p>
<p>Die Software wurde dem Bericht zufolge ohne direkte kommerzielle Transaktion beschafft: Die Vereinigten Arabischen Emirate sollen sie Marokko als Geschenk überlassen haben.</p>
<p>Die identifizierten Ziele umfassen Journalisten, Menschenrechtsaktivisten, französische Politiker und Mitglieder der spanischen Regierung.</p>
<p>Pegasus war nicht das einzige Überwachungsinstrument. Die marokkanischen Dienste setzten auch Abhörwanzen und manipulierte Telefone ein, um kritische Stimmen zu verfolgen.</p>
<p>Marokko bestreitet, Pegasus gegen kritische Stimmen eingesetzt zu haben.</p>
<h2>Hintergrund</h2>
<p>Das Projekt Pegasus ist eine internationale journalistische Untersuchung, deren erste Enthüllungen im Juli 2021 zeigten, dass elf Staaten mit diesem Spionageprogramm Journalisten, politische Gegner und Menschenrechtsaktivisten überwacht hatten. Diese Untersuchung wurde von Forbidden Stories und Amnesty International koordiniert.</p>
<p>Die darauf folgende gerichtliche Untersuchung läuft fünf Jahre später noch immer, ein Zeichen dafür, dass die Strafverfahren trotz der technischen Beweise, die die Labors von Amnesty International gesammelt haben, nur langsam voranschreiten.</p>
<h2>Chronologie</h2>
<ul><li><strong>November 2017</strong> Gründung von Forbidden Stories durch Laurent Richard mit Unterstützung von Reporters ohne Grenzen.</li><li><strong>2017</strong> Technische Demonstration von Pegasus in Rabat. Marokko erhält die Software als Geschenk von den Vereinigten Arabischen Emiraten und beginnt mit dem Einsatz. Ziele sind unter anderem Journalisten, Menschenrechtsaktivisten, französische Politiker und spanische Regierungsmitglieder.</li><li><strong>2017–2021</strong> Einsatz von Pegasus über vier Jahre. Parallel nutzen marokkanische Dienste auch Abhörwanzen und manipulierte Telefone. Spuren werden bis in die Schweiz gefunden.</li><li><strong>Juli 2021</strong> Erste Enthüllungen des Pegasus-Projekts, koordiniert von Forbidden Stories und Amnesty International. Marokko bestreitet jeden Einsatz der Software gegen kritische Stimmen. Gerichtliche Untersuchungen werden in mehreren Ländern eingeleitet.</li><li><strong>16. Juli 2026</strong> Ein Konsortium von 14 Medien veröffentlicht neue Enthüllungen, einschließlich des Zeugnisses eines ehemaligen DGST-Agenten, der Marokkos Pegasus-Einsatz bestätigt.</li></ul>
<ul><li>4 Jahre — Dauer des Pegasus-Einsatzes durch Marokko ab 2017, laut Zeugnis des ehemaligen DGST-Agenten</li><li>14 — Anzahl der Medien im Konsortium, das die Enthüllungen am 16. Juli 2026 veröffentlichte</li></ul>
<h2>Und in der Schweiz?</h2>
<p>Der Einsatz von Pegasus durch Marokko hinterließ nach Angaben des Konsortiums auch Spuren in der Schweiz.</p>
<h2>Was bleibt unklar</h2>
<p>Die Identität des ehemaligen DGST-Agenten wurde nicht offengelegt. Die genaue Anzahl der überwachten Personen und die präzise Natur der in der Schweiz gefundenen Spuren werden in den verfügbaren Informationen nicht spezifiziert. Darüber hinaus verweist die verifizierte Definition des Begriffs "Pegasus" im Referenzsystem auf einen anderen Sachverhalt (eine normandische Brücke); die in diesem Artikel verwendeten Informationen über die Spionage-Software stammen aus dem auf Wikipedia gesichteten historischen Kontext.</p>
<h3>Was ist das Spionageprogramm Pegasus?</h3>
<p>Pegasus ist ein Spionageprogramm, das für die Infiltration von Smartphones unter iOS und Android entwickelt wurde und ab 2013 von dem israelischen Unternehmen NSO Group vermarktet wird. Die ersten Spuren seiner Einsätze wurden 2016 entdeckt.</p>
<h3>Wie beschaffte Marokko Pegasus?</h3>
<p>Laut den Konsortium-Enthüllungen sollen die Vereinigten Arabischen Emirate die Software Marokko als Geschenk überlassen haben, ohne dass eine direkte kommerzielle Transaktion mit NSO Group stattfand.</p>
<h3>Wer waren die Ziele von Pegasus in Marokko?</h3>
<p>Die identifizierten Ziele umfassen Journalisten, Menschenrechtsaktivisten, französische Politiker und Mitglieder der spanischen Regierung.</p>
<h3>Was ist Forbidden Stories?</h3>
<p>Forbidden Stories ist eine Plattform der Journalistenvereinigung Freedom Voices Network, gegründet im November 2017 von Laurent Richard und unterstützt von Reporters ohne Grenzen. Sie ermöglicht bedrohten Journalisten, ihre Informationen in Sicherheit zu bringen und ihre Arbeit zu verfolgen.</p>
<h3>Welchen Stand hat die gerichtliche Untersuchung zum Pegasus-Projekt?</h3>
<p>Die gerichtliche Untersuchung läuft fünf Jahre nach den ersten Enthüllungen von 2021 noch immer. Die Strafverfahren schreiten trotz der technischen Beweise, die von Amnesty International gesammelt wurden, nur langsam voran.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Thu, 16 Jul 2026 06:30:39 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Virginie Rebetez exhumiert ihre Großeltern und macht daraus ein Kunstwerk im Photoforum Biel</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/virginie-rebetez-exhumiert-ihre-groeltern-macht-daraus-kunst-0g3kkj</link>
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      <description>Die Schweizer Fotografin Virginie Rebetez präsentiert »La Rencontre« im Photoforum Biel, einem Kulturzentrum, das sich insbesondere der zeitgenössischen Fotografie widmet. Das Kunstwerk entstand durch die Exhumierung ihrer Großeltern René und Simone Rebetez in Courrendlin im Jura. 2025 waren ihre Grabkonzessionen – temporäre Besitzrechte für einen Friedhofsplatz – abgelaufen, was eine unmittelbare Einebnung ihrer Gräber bedeutete. Rebetez schlug ihrer Familie vor, an der Exhumierung teilzunehmen und diese in ein Kunstwerk umzuwandeln. Die Ausstellung zeigt auch ihre Fotoserie von 2020 über den Suizid ihres Urgroßonkels.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Das Wichtigste im Überblick</h2>
<p>Nach Angaben von Le Temps präsentiert die Schweizer Fotografin Virginie Rebetez »La Rencontre« im Photoforum Biel, einem Kulturzentrum in der Stadt Biel. Das Kunstwerk entstand aus der Exhumierung ihrer Großeltern René und Simone Rebetez.</p>
<p>2025 erfuhr Rebetez, dass die Grabkonzessionen ihrer Großeltern in Courrendlin (Jura) abgelaufen waren. Eine Grabkonzession ist ein Recht, das eine Familie von der Gemeinde erhält, um einen Platz auf einem Friedhof für einen bestimmten Zeitraum zu nutzen. Ohne Verlängerung kann die Gemeinde das Grab einebnen.</p>
<p>Rebetez schlug ihrer Familie vor, an der Exhumierung der Leichen teilzunehmen und diesen Prozess zum Kern eines neuen Kunstwerks zu machen.</p>
<p>Die Ausstellung zeigt auch »Vous trouverez mon corps au petit port« (2020), eine Fotoserie über den Suizid ihres Urgroßonkels.</p>
<h2>Kontext</h2>
<p>Virginie Rebetez arbeitet seit etwa zwanzig Jahren zu Themen wie Tod und Erinnerung an Verstorbene. Das Werk »Vous trouverez mon corps au petit port« (2020) über den Suizid ihres Urgroßonkels folgt derselben persönlichen und dokumentarischen Herangehensweise.</p>
<p>Auf Schweizer Friedhöfen erfolgt die Einebnung eines Grabes nach Ablauf der Konzession. Grabdenkmäler werden entfernt und die Erde umgegraben, wodurch jede sichtbare Verbindung zwischen Verstorbenen und Lebenden ausgelöscht wird.</p>
<h2>Zeitstrahl</h2>
<ul><li><strong>Um 2006</strong> Virginie Rebetez beginnt ihre künstlerische Arbeit zu Themen wie Tod und Erinnerung an Verstorbene.</li><li><strong>2020</strong> Entstehung von »Vous trouverez mon corps au petit port«, einer Fotoserie über den Suizid des Urgroßonkels von Rebetez.</li><li><strong>2025</strong> Rebetez erfährt vom Ablauf der Grabkonzessionen ihrer Großeltern in Courrendlin (Jura) und schlägt ihrer Familie vor, an der Exhumierung teilzunehmen, die zu »La Rencontre« wird.</li><li><strong>2025–2026</strong> Präsentation von »La Rencontre« und »Vous trouverez mon corps au petit port« im Photoforum Biel.</li></ul>
<h2>Offene Fragen</h2>
<p>Die verfügbaren Informationen geben keine genauen Daten für die Eröffnung und das Ende der Ausstellung im Photoforum Biel an.</p>
<h3>Was ist »La Rencontre« von Virginie Rebetez?</h3>
<p>»La Rencontre« ist ein fotografisches Kunstwerk, das aus der Exhumierung von René und Simone Rebetez in Courrendlin (Jura) nach Ablauf ihrer Grabkonzessionen 2025 entstand. Es wird im Photoforum Biel gezeigt.</p>
<h3>Was ist eine Grabkonzession?</h3>
<p>Ein von einer Gemeinde gewährtes Recht für eine Familie, einen Platz auf einem Friedhof für einen bestimmten Zeitraum zu nutzen. Ohne Verlängerung bei Ablauf kann die Gemeinde das Grab einebnen: Denkmäler werden entfernt und die Erde umgegraben.</p>
<h3>Was ist das Photoforum Biel?</h3>
<p>Das Photoforum Biel ist ein Kulturzentrum in der Schweizer Stadt Biel, das das Kunsthaus Biel (KBCB), das Photoforum, das Filmpodium und Espace Libre vereint. Das Photoforum ist der Bereich, der der zeitgenössischen Fotografie gewidmet ist.</p>
<h3>Welches andere Kunstwerk wird in dieser Ausstellung gezeigt?</h3>
<p>»Vous trouverez mon corps au petit port« (2020), eine Fotoserie von Rebetez über den Suizid ihres Urgroßonkels, wird ebenfalls im Photoforum Biel in derselben Ausstellung präsentiert.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Wed, 15 Jul 2026 15:37:19 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Vitaa eröffnet die 11. Ausgabe von Sion unter den Sternen am 16. Juli 2026</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/vitaa-eroffnet-11-ausgabe-sion-unter-den-sternen-16-juli-202-18dy9v</link>
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      <description>Vitaa, französische Singer-Songwriterin mit 3 Millionen verkauften Alben, tritt am 16. Juli 2026 zum ersten Mal auf der Bühne von Sion unter den Sternen auf. Sie eröffnet die 11. Ausgabe dieses Open-Air-Musikfestivals, das auf der Tourbillon-Ebene in Sion im Kanton Wallis stattfindet. Die 1983 in Mulhouse geborene Künstlerin, deren bürgerlicher Name Charlotte Gonin ist, wird diese Wallis-Bühne zum ersten Mal betreten.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Das Wichtigste</h2>
<p>Vitaa, französische Singer-Songwriterin und Autorin, als Charlotte Gonin 1983 in Mulhouse geboren, eröffnet die 11. Ausgabe von Sion unter den Sternen am 16. Juli 2026. Laut 24heures.ch tritt die Künstlerin zum ersten Mal auf dieser Bühne auf.</p>
<p>Sion unter den Sternen ist ein Open-Air-Musikfestival auf der Tourbillon-Ebene in Sion im Kanton Wallis in der Schweiz.</p>
<h2>Hintergrund</h2>
<p>Vitaa hat 3 Millionen Alben während ihrer Karriere verkauft, eine Zahl, die anlässlich ihres Besuchs in Sion hervorgehoben wird.</p>
<ul><li>3 Millionen — Von Vitaa während ihrer Karriere verkaufte Alben</li><li>11 — Ausgabennummer des Festivals Sion unter den Sternen 2026</li></ul>
<h2>Was unklar bleibt</h2>
<p>Das Gründungsjahr des Festivals Sion unter den Sternen konnte unabhängig nicht bestätigt werden.</p>
<h2>Häufig gestellte Fragen</h2>
<h3>Wer ist Vitaa?</h3>
<p>Vitaa, mit bürgerlichem Namen Charlotte Gonin, ist eine französische Singer-Songwriterin, geboren am 14. März 1983 in Mulhouse (Haut-Rhin). Sie hat 3 Millionen Alben während ihrer Karriere verkauft.</p>
<h3>Was ist Sion unter den Sternen?</h3>
<p>Sion unter den Sternen ist ein Open-Air-Musikfestival auf der Tourbillon-Ebene in Sion im Kanton Wallis in der Schweiz. Es findet 2026 in seiner 11. Ausgabe statt.</p>
<h3>Wann findet das Konzert von Vitaa in Sion statt?</h3>
<p>Vitaa tritt am 16. Juli 2026 zum Eröffnungsabend der 11. Ausgabe des Festivals Sion unter den Sternen auf.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Wed, 15 Jul 2026 13:21:52 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Dufourspitze: Polnische Bergsteigerin stürzt tödlich ab – 33-Jährige auf 4600 Metern</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/dufourspitze-polnische-bergsteigerin-sturzt-todlich-ab-33-ja-49w6r3</link>
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      <description>Eine 33-jährige polnische Bergsteigerin ist am 14. Juli 2026 nach einem Sturz auf der Dufourspitze, dem höchsten Berg der Schweiz, in der Region Zermatt (Wallis) gestorben. Der Sturz ereignete sich während des Abstiegs vom Gipfel in einer Höhe von etwa 4600 Metern. Ein Hubschrauber von Air Zermatt kam zum Einsatz, aber die Rettungskräfte konnten nur noch den Tod feststellen. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet, um die genauen Umstände zu klären. Einen Tag zuvor waren zwei weitere Bergsteiger am Matterhorn gestorben, was die Todesfälle in der Region innerhalb von zwei Tagen auf insgesamt drei erhöhte.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Das Wichtigste</h2>
<p>Am 14. Juli 2026 ist eine 33-jährige polnische Bergsteigerin nach einem Sturz auf der Dufourspitze in der Region Zermatt (Wallis) gestorben. Nach Angaben von 24heures.ch und der Tribune de Genève ereignete sich der Sturz während des Abstiegs vom Gipfel in einer Höhe von etwa 4600 Metern.</p>
<p>Die Bergsteigerin war mit einem zweiten Bergsteiger unterwegs, als sie in die Tiefe stürzte. Der zweite Bergsteiger konnte die Rettungskräfte alarmieren.</p>
<p>Ein Hubschrauber von Air Zermatt, ein Walliser Unternehmen spezialisiert auf Bergungsflüge in der Hochgebirgsregion, wurde von der OCVS 144 – der Kantonalen Walliser Rettungsorganisation, Notrufzentrale des Kantons Wallis (Notrufnummer für medizinische Notfälle: 144) – angefordert. Bei ihrer Ankunft vor Ort konnten die Rettungskräfte nur noch den Tod der Bergsteigerin feststellen.</p>
<p>Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet, um die genauen Umstände des Unfalls zu klären. Die Ursachen des Sturzes bleiben nach Angaben der Walliser Kantonspolizei zu ermitteln.</p>
<h2>Hintergrund</h2>
<p>Die Dufourspitze ist mit 4634 Metern Höhe der höchste Berg der Schweiz und der neunthöchste Berg Europas. Sie gehört zum Monte-Rosa-Massiv, auf der Gemeinde Zermatt, an der Grenze zwischen der Schweiz und Italien.</p>
<p>Dieser Unfall ereignete sich einen Tag nach einer anderen Tragödie in der gleichen Region. Am 13. Juli 2026 waren zwei Bergsteiger am Matterhorn, wiederum in der Umgebung von Zermatt, ums Leben gekommen. Innerhalb von zwei Tagen starben somit drei Personen beim Bergsteigen in diesem Alpengebiet.</p>
<h2>Chronologie</h2>
<ul><li><strong>13. Juli 2026</strong> Zwei Bergsteiger sterben am Matterhorn in der Region Zermatt (Wallis).</li><li><strong>14. Juli 2026 – Nachmittag</strong> Eine 33-jährige polnische Bergsteigerin und ein zweiter Bergsteiger steigen vom Gipfel der Dufourspitze ab. Die polnische Bergsteigerin stürzt in einer Höhe von etwa 4600 Metern ab und kommt ums Leben. Der zweite Bergsteiger alarmiert die Rettungskräfte.</li><li><strong>14. Juli 2026 – Rettungseinsatz</strong> Ein Hubschrauber von Air Zermatt, angefordert von der OCVS 144, wird zum Unfallort entsandt. Die Rettungskräfte können nur noch den Tod feststellen.</li><li><strong>14. Juli 2026 – Anschließend</strong> Die Staatsanwaltschaft leitet eine Untersuchung ein, um die genauen Umstände des Unfalls zu klären.</li></ul>
<h2>Die Zahlen</h2>
<ul><li>4634 m — Höhe der Dufourspitze, höchster Berg der Schweiz</li><li>~4600 m — Ungefähre Höhe des tödlichen Sturzes während des Abstiegs vom Gipfel</li><li>3 — Bergsteiger, die in der Region Zermatt in zwei Tagen gestorben sind (13.–14. Juli 2026)</li></ul>
<h2>Was noch unklar ist</h2>
<p>Die genauen Ursachen des Sturzes waren zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels nicht bekannt. Die von der Staatsanwaltschaft eingeleitete Untersuchung soll die genauen Umstände des Unfalls klären.</p>
<h2>Häufig gestellte Fragen</h2>
<h3>Was ist die Dufourspitze?</h3>
<p>Die Dufourspitze ist mit 4634 Metern Höhe der höchste Berg der Schweiz. Sie ist Teil des Monte-Rosa-Massivs auf der Gemeinde Zermatt an der Grenze zwischen der Schweiz und Italien. Sie ist auch der neunthöchste Berg Europas.</p>
<h3>Was ist Air Zermatt?</h3>
<p>Air Zermatt ist ein Schweizer Unternehmen für Rettungsflüge und Hubschraubertransporte mit Sitz im Wallis. Es führt Notrettungseinsätze in der Hochgebirgsregion der Walliser Alpen durch, insbesondere rund um das Matterhorn und das Monte-Rosa-Massiv.</p>
<h3>Wurde eine Ermittlung eingeleitet?</h3>
<p>Ja. Die Staatsanwaltschaft hat eine Ermittlung eingeleitet, um die genauen Umstände des Sturzes zu klären. Die Ursachen bleiben nach Angaben der Walliser Kantonspolizei zu ermitteln.</p>
<h3>Gab es kürzlich andere tödliche Unfälle in der Region?</h3>
<p>Ja. Am 13. Juli 2026, einen Tag vor dem Unfall auf der Dufourspitze, waren zwei Bergsteiger am Matterhorn in der gleichen Region Zermatt ums Leben gekommen. Innerhalb von zwei Tagen starben somit drei Personen beim Bergsteigen in diesem Gebiet.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Wed, 15 Jul 2026 11:06:22 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Brand von Crans-Montana: Lombardei versucht, sich in Schweizer Strafverfahren einzumischen</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/brand-crans-montana-lombardei-versucht-sich-schweizer-strafv-ses6sl</link>
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      <description>Die Lombardei versucht sich als Klägerin in die Strafermittlungen zum Brand des Constellation-Lokals in Crans-Montana vom 1. Januar einzumischen. Vertreten durch den Tessiner Anwalt Paolo Bernasconi, beruft sich die Lombardei auf Opfer aus der Region und auf elf Patienten, die im Mailänder Krankenhaus Niguardia behandelt wurden. Die Italienische Republik hatte bereits Ende April einen ähnlichen Antrag auf Anerkennung als Klägerin bei der Walliser Staatsanwaltschaft eingereicht, der bis zum 15. Juli 2026 noch nicht beantwortet worden war. Mehrere Juristen vertreten die Ansicht, dass Schweizer Recht eine solche Zulassung sehr unwahrscheinlich macht.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Das Bekannte</h2>
<p>Dem Nachrichtenmagazin Le Temps zufolge hat die italienische Region Lombardei den Tessiner Anwalt Paolo Bernasconi mandatiert, um sich als Klägerin — das heißt um das Recht zu erhalten, an den Ermittlungen und der Feststellung der strafrechtlichen Verantwortlichkeit teilzunehmen — im Verfahren nach dem Brand des Lokals Le Constellation in Crans-Montana vom 1. Januar zu beteiligen.</p>
<p>Die Lombardei will verstehen, was sie als «Katastrophe» bezeichnet, und Schadensersatz für die finanziellen und immateriellen Schäden erhalten, die «die lombardische Institution und Gemeinschaft» erlitten haben.</p>
<p>Zur Begründung ihrer Schritte beruft sich die Region auf das Vorhandensein von Opfern aus der Lombardei und auf die Behandlung von elf Patienten im Mailänder Krankenhaus Niguardia.</p>
<h2>Das Strafverfahren in der Schweiz</h2>
<p>Das Schweizer Strafprozessgesetzbuch beschränkt den Status eines Geschädigten — die formale Anerkennung als direktes Opfer einer Straftat — auf Personen, deren Rechte «direkt» durch die Straftat verletzt wurden. Geschwister von Opfern des Brands wurde dieser Status daher verweigert.</p>
<p>Die Italienische Republik hatte einen ähnlichen Antrag auf Anerkennung als Klägerin Ende April an die Walliser Staatsanwaltschaft eingereicht. Bis zum 15. Juli 2026 war dieser Antrag noch nicht entschieden. Italien wird in diesem Verfahren durch Anwalt Romain Jordan vertreten.</p>
<h2>Zeitablauf</h2>
<ul><li><strong>1. Januar 2026</strong> Brand des Lokals Le Constellation in Crans-Montana.</li><li><strong>Ende April 2026</strong> Die Italienische Republik stellt einen Antrag auf Anerkennung als Klägerin bei der Walliser Staatsanwaltschaft ein.</li><li><strong>15. Juli 2026</strong> Der italienische Antrag wurde noch nicht entschieden. Die Lombardei mandatiert Paolo Bernasconi für einen ähnlichen Schritt.</li></ul>
<h2>Was bleibt unsicher</h2>
<p>Mehrere befragte Juristen zweifeln stark daran, dass die Lombardei als Klägerin nach Schweizer Recht zugelassen wird.</p>
<p>Paolo Bernasconi könnte daher versuchen, für die Lombardei den Status einer «interessierten Dritten» zu erreichen — eine Position, die es ihr ermöglichen würde, den Verlauf der Ermittlungen zu verfolgen, ohne formell als Klägerin anerkannt zu werden.</p>
<h3>Warum will die Lombardei in das Schweizer Strafverfahren eintreten?</h3>
<p>Die Lombardei beruft sich auf das Vorhandensein von Opfern aus der Region und auf die Behandlung von elf Patienten im Mailänder Krankenhaus Niguardia. Sie möchte an der Feststellung der strafrechtlichen Verantwortlichkeit teilnehmen und Schadensersatz für die Schäden erhalten, die die lombardische Gemeinschaft erlitten hat.</p>
<h3>Hat die Lombardei Chancen, als Klägerin anerkannt zu werden?</h3>
<p>Mehrere befragte Juristen erachten dies als sehr unwahrscheinlich. Das Schweizer Recht reserviert diesen Status für Personen, deren Rechte direkt durch die Straftat verletzt wurden. Sogar Geschwister von Opfern wurde dieser Status verweigert.</p>
<h3>Welche Alternative könnte die Lombardei in Betracht ziehen?</h3>
<p>Der Anwalt Paolo Bernasconi könnte versuchen, für die Lombardei den Status einer «interessierten Dritten» zu erreichen, was es ihr ermöglichen würde, die Ermittlungen zu verfolgen, ohne formell als Klägerin anerkannt zu werden.</p>
<h3>Ist auch Italien in das Verfahren involviert?</h3>
<p>Ja. Die Italienische Republik, vertreten durch Anwalt Romain Jordan, hatte Ende April einen ähnlichen Antrag auf Anerkennung als Klägerin bei der Walliser Staatsanwaltschaft eingereicht. Bis zum 15. Juli 2026 war dieser Antrag noch nicht entschieden.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Wed, 15 Jul 2026 05:24:23 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Anschlag von Nizza: Geheime Exfiltrierung von Malia Obama zehn Jahre später enthüllt</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/anschlag-nizza-geheime-exfiltrierung-malia-obama-zehn-jahre-zxg48h</link>
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      <description>Am 14. Juli 2016 um 22:34 Uhr raste Mohamed Lahouaiej Bouhlel in einem 19-Tonnen-Lastwagen in die Menschenmenge auf der Promenade des Anglais in Nizza. Der Anschlag forderte 86 Todesfälle und über 450 Verletzte. An jenem Abend weilte Malia Obama, die älteste Tochter des amerikanischen Präsidenten Barack Obama, anlässlich ihres 18. Geburtstags in einem Hotel in Antibes, etwa zwanzig Kilometer vom Anschlagsort entfernt. Nach Angaben von 24heures.ch und tdg.ch wurde sie in den Stunden nach dem Anschlag heimlich exfiltriert – eine Operation, die zehn Jahre lang unter Verschluss blieb. Am 15. Juli sollen drei verdächtige Personen versucht haben, in ihr Hotel einzudringen.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Das Bekannte</h2>
<p>Am 14. Juli 2016 um 22:34 Uhr raste Mohamed Lahouaiej Bouhlel, ein 31-jähriger Tunesier, in einem 19-Tonnen-Lastwagen in die Menschenmenge auf der Promenade des Anglais in Nizza, die sich dort zum Feuerwerk des Nationalfeiertags versammelt hatte. Der Anschlag führte zu 86 Todesfällen und über 450 Verletzten.</p>
<p>Am selben Abend weilte laut 24heures.ch und tdg.ch Malia Obama – die älteste Tochter des amerikanischen Präsidenten Barack Obama – in einem Hotel in Antibes, um ihren 18. Geburtstag zu feiern. Antibes liegt etwa zwanzig Kilometer von Nizza entfernt.</p>
<p>In den Stunden nach dem Anschlag soll Malia Obama heimlich exfiltriert worden sein – das heißt, von ihren Schutzbeamten diskret aus der Zone gebracht. Die Operation soll damals geheim gehalten worden sein und hätte zu jener Zeit keine mediale Berichterstattung erfahren.</p>
<p>Am 15. Juli 2016 sollen nach denselben Quellen drei verdächtige Personen versucht haben, in das Hotel in Antibes einzudringen, in dem sie sich aufhielt.</p>
<h2>Hintergrund</h2>
<p>Die Promenade des Anglais ist eine Strandpromenade in Nizza, die sich am Meer entlang zieht und die Bucht der Engel überblickt. Ihre Geschichte ist eng mit der Entstehung des internationalen Tourismus verbunden und macht sie zu einer der berühmtesten Straßen der Welt.</p>
<p>Als Tochter des amerikanischen Präsidenten genoss Malia Obama den Schutz des Secret Service (USSS), des amerikanischen Bundesdienstes, der für die Sicherheit des Präsidenten und seiner Familie zuständig ist. Dieser Dienst bietet permanenten Personalschutz, einschließlich bei privaten Aufenthalten im Ausland.</p>
<h2>Zeitleiste</h2>
<ul><li><strong>14. Juli 2016, 22:34 Uhr</strong> Mohamed Lahouaiej Bouhlel rast mit einem 19-Tonnen-Lastwagen in die Menschenmenge auf der Promenade des Anglais in Nizza: 86 Todesfälle, über 450 Verletzte.</li><li><strong>14. Juli 2016, Abend</strong> Malia Obama, die älteste Tochter des Präsidenten Barack Obama, weilte in einem Hotel in Antibes zum Feiern ihres 18. Geburtstags, etwa zwanzig Kilometer von Nizza entfernt.</li><li><strong>In den Stunden nach dem 14. Juli 2016</strong> Malia Obama wird heimlich aus ihrem Hotel in Antibes exfiltriert. Die Operation bleibt diskret und erhält zu jener Zeit keine mediale Berichterstattung.</li><li><strong>15. Juli 2016</strong> Drei verdächtige Personen versuchen, in das Hotel in Antibes einzudringen, wo sich Malia Obama aufhielt.</li></ul>
<h2>Die Zahlen</h2>
<ul><li>86 — Todesfälle beim Anschlag von Nizza</li><li>Über 450 — Verletzte beim Anschlag von Nizza</li><li>19 Tonnen — Gewicht des bei dem Anschlag verwendeten Lastwagens</li><li>31 Jahre — Alter des Anschlägers zum Zeitpunkt der Tat</li></ul>
<p>Opfer des Anschlags von Nizza vom 14. Juli 2016 (die Gesamtzahl der Verletzten übersteigt 450; der dargestellte Wert entspricht dem bestätigten Minimum)</p>
<h2>Was noch unklar bleibt</h2>
<p>Malia Obamas Aufenthalt in Antibes, ihre Exfiltrierung und der Einbruchsversuch in ihrem Hotel basieren auf Informationen, die von 24heures.ch und tdg.ch veröffentlicht wurden. Keine offizielle Bestätigung vom Weißen Haus, des Secret Service oder französischer Behörden ist in den bereitgestellten Quellen verfügbar.</p>
<p>Die Identitäten der drei verdächtigen Personen, ihre möglichen Motivationen und die Verfolgung ihres Einbruchsversuchs werden in den verfügbaren Quellen nicht spezifiziert.</p>
<h2>Häufig gestellte Fragen</h2>
<h3>Was war der Anschlag vom 14. Juli 2016 in Nizza?</h3>
<p>Am 14. Juli 2016 um 22:34 Uhr raste Mohamed Lahouaiej Bouhlel in einem 19-Tonnen-Lastwagen in die Menschenmenge auf der Promenade des Anglais in Nizza, die sich dort zum Feuerwerk des Nationalfeiertags versammelt hatte. Der Anschlag forderte 86 Todesfälle und über 450 Verletzte.</p>
<h3>Warum war Malia Obama an jenem Abend in Antibes?</h3>
<p>Laut 24heures.ch und tdg.ch weilte Malia Obama in einem Hotel in Antibes, um ihren 18. Geburtstag zu feiern, etwa zwanzig Kilometer vom Anschlagsort entfernt. Ihre Anwesenheit in der Region war zu jener Zeit nicht öffentlich bekannt gemacht worden.</p>
<h3>Was ist eine Exfiltrierung und wer führte sie durch?</h3>
<p>Eine Exfiltrierung ist eine Sicherheitsoperation, bei der eine Person diskret und dringend aus einer als gefährlich oder gefährdet angesehenen Zone extrahiert wird, in der Regel von Personenschutzbeamten oder Spezialeinheiten durchgeführt. Für Malia Obama fiel diese Mission dem Secret Service zu, das die Sicherheit der Mitglieder der Präsidentenfamilie im Ausland gewährleistet.</p>
<h3>Was geschah am 15. Juli 2016 im Hotel in Antibes?</h3>
<p>Laut Berichten von 24heures.ch und tdg.ch sollen drei verdächtige Personen versucht haben, in das Hotel einzudringen, in dem sich Malia Obama aufhielt. Die Verfolgung dieses Vorfalls wird in den verfügbaren Quellen nicht spezifiziert.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Tue, 14 Jul 2026 13:34:58 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Genf: Miete nach illegalen Renovierungen vervierfacht – Bundesgericht bestätigt Verurteilung</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/genf-miete-nach-illegalen-renovierungen-vervierfacht-bundesg-6jox37</link>
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      <description>Das Bundesgericht – höchste Gerichtsbarkeit der Schweiz – bestätigte am 8. Juni 2026 mit Urteil 1C_85/2026 die Verurteilung eines Genfer Vermieters. Dieser hatte die Jahresmiete einer 173-m²-Wohnung nach Sanierungsarbeiten von 2017, die ohne vorherige Genehmigung durchgeführt wurden, vervierfacht: von 16.872 CHF auf 69.600 CHF pro Jahr. Sein Argument, es handele sich um ein «Luxuslogis», wurde auf allen Instanzen abgelehnt. Der Vermieter muss 193.609 CHF an die Mieter erstatten und eine Geldbuße von 32.000 CHF zahlen.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Was man weiß</h2>
<p>Das Bundesgericht – höchste Gerichtsbarkeit der Schweiz – erließ am 8. Juni 2026 das Urteil 1C_85/2026 und bestätigte die vollständige Verurteilung eines Genfer Vermieters laut Le Temps.</p>
<p>Die betreffende Wohnung, 1925 in Genf erbaut, umfasst 173 m² und hat 6,5 Zimmer. Ihre Jahresmiete stieg von 16.872 CHF auf 69.600 CHF infolge von Küchen- und Badezimmersanierungen, die 2017 ohne vorherige Genehmigung durchgeführt wurden.</p>
<p>2021, nachdem die Mieter erfuhren, dass die Arbeiten nicht genehmigt worden waren, forderten sie eine Erstattung von 142.400 CHF. Der Vermieter lehnte ab und argumentierte, dass die Wohnung ein «Luxuslogis» sei, das von den Kontrollauflagen befreit sei.</p>
<h2>Das Argument «Luxuslogis» wird abgelehnt</h2>
<p>Nach Genfer Kantonsrecht ist die Bezeichnung «Luxuslogis» – die ein Objekt von Genehmigungspflichten und Mietkontrollen befreit – auf Wohnungen mit mindestens 7 Zimmern beschränkt. Ein Kämmerlein von 6 m² oder weniger zählt als halbes Zimmer. Die betreffende Wohnung hatte nur 6,5 Zimmer.</p>
<p>Das Kantonale Wohnungsamt – eine Behörde des Kantons Genf, die für die Anwendung der kantonalen Wohngesetzgebung zuständig ist – überprüfte die Zimmerzählung und wies das Argument zurück: 6,5 Zimmer, unter der gesetzlichen Schwelle von 7.</p>
<h2>Die verhängten Strafen</h2>
<p>Das Amt für Raumplanung – eine Abteilung der Genfer Kantonsverwaltung, unter die das Kantonale Wohnungsamt fällt – ordnete einen neuen, konformen Mietvertrag an, verurteilte den Vermieter zur Erstattung von 193.609 CHF und verhängte gegen ihn eine Geldbuße von 42.500 CHF.</p>
<p>Das Verwaltungsgericht Genf bestätigte die vollständige Erstattung, reduzierte aber die Geldbuße auf 32.000 CHF. Das Bundesgericht bestätigte anschließend das Urteil in vollem Umfang.</p>
<h2>Kontext: Genfer Mieterschutz</h2>
<p>Das Genfer Gesetz über Abrisse, Umbauten und Renovierungen von Wohnhäusern (LDTR) macht alle Renovierungen, die über einfache Instandhaltungsarbeiten hinausgehen, genehmigungspflichtig und legt die nach Arbeiten zulässige Höchstmiete fest. Diese Regelung soll verhindern, dass Vermieter Renovierungen als Hebel nutzen, um Mieter mit bescheidenem Einkommen zu verdrängen oder unangemessene Mieterhöhungen durchzusetzen.</p>
<p>Jahresmiete der strittigen Wohnung vor und nach den illegalen Sanierungen von 2017 (Urteil BG 1C_85/2026)</p>
<h2>Chronologie der Angelegenheit</h2>
<ul><li><strong>1925</strong> Erbauung des Wohnhauses mit der strittigen 173-m²-Wohnung (6,5 Zimmer) in Genf.</li><li><strong>2017</strong> Der Vermieter lässt Küche und Badezimmer ohne vorherige Genehmigung renovieren und erhöht die Jahresmiete von 16.872 CHF auf 69.600 CHF.</li><li><strong>2021</strong> Die Mieter entdecken das Fehlen einer Genehmigung und fordern 142.400 CHF Erstattung. Der Vermieter beruft sich auf die Einstufung als «Luxuslogis».</li><li><strong>Verwaltungsverfahren</strong> Das Kantonale Wohnungsamt lehnt das Luxusargument ab (6,5 Zimmer). Das Amt für Raumplanung ordnet einen neuen Mietvertrag, eine Erstattung von 193.609 CHF und eine Geldbuße von 42.500 CHF an.</li><li><strong>Beschwerde (Verwaltungsgericht)</strong> Das Verwaltungsgericht bestätigt die Erstattung von 193.609 CHF vollständig und reduziert die Geldbuße auf 32.000 CHF. Der Vermieter beschwert sich beim Bundesgericht.</li><li><strong>8. Juni 2026</strong> Das Bundesgericht erließ das Urteil 1C_85/2026 und bestätigte das Urteil vollständig: Die Erstattung von 193.609 CHF und die Geldbuße von 32.000 CHF bleiben bestehen.</li></ul>
<h2>Die wichtigsten Zahlen</h2>
<ul><li>16.872 CHF — Jahresmiete vor den nicht genehmigten Arbeiten von 2017</li><li>69.600 CHF — Jahresmiete nach den illegalen Arbeiten (×4,1)</li><li>193.609 CHF — Erstattung überzahlter Mieten an die Mieter</li><li>32.000 CHF — Endgültige Verwaltungsbuße (reduziert von 42.500 CHF)</li><li>7 Zimmer — Mindestschwelle für die Einstufung als «Luxuswohnung» und Befreiung von LDTR-Kontrollen in Genf</li></ul>
<h2>Was ungeklärt bleibt</h2>
<p>Das Urteil des Bundesgerichts präzisiert nicht, ob die Mieter, die das Verfahren eingeleitet haben, zum Zeitpunkt der Urteilsfällung noch in der Wohnung wohnten. Die Identität der Parteien ist in den verfügbaren Informationen nicht öffentlich gemacht.</p>
<h2>Häufig gestellte Fragen</h2>
<h3>Was ist das Genfer LDTR-Gesetz?</h3>
<p>Das Genfer Gesetz über Abrisse, Umbauten und Renovierungen von Wohnhäusern (LDTR) verpflichtet jeden Vermieter, vor Renovierungsarbeiten, die über einfache Instandhaltung hinausgehen, eine vorherige Genehmigung zu beantragen. Es legt auch eine Höchstmiete nach Arbeiten fest. Wohnungen mit mindestens 7 Zimmern, die als «Luxuswohnungen» eingestuft sind, sind von diesen Kontrollen befreit.</p>
<h3>Warum wurde das Argument «Luxuslogis» abgelehnt?</h3>
<p>Die Wohnung hat nur 6,5 Zimmer, wobei ein Kämmerlein von 6 m² gemäß Kantonsrecht als halbes Zimmer zählt. Sie liegt also unter der Schwelle von 7 Zimmern, die für die Befreiung von LDTR-Kontrollen erforderlich ist.</p>
<h3>Was muss der Vermieter zahlen?</h3>
<p>Der Vermieter muss 193.609 CHF an seine Mieter als Erstattung überzahlter Mieten zahlen und eine Verwaltungsbuße von 32.000 CHF zahlen, wie vom Urteil BG 1C_85/2026 vom 8. Juni 2026 bestätigt.</p>
<h3>Wie entdeckten die Mieter die Unregelmäßigkeit?</h3>
<p>2021 erfuhren die Mieter, dass die 2017 durchgeführten Renovierungsarbeiten nie eine vorherige Genehmigung erhalten hatten, und griffen an die kantonalen Behörden, um die Erstattung überzahlter Mieten zu fordern.</p>
<h3>Ist das Urteil endgültig?</h3>
<p>Ja. Das Bundesgericht ist die höchste Gerichtsbarkeit der Schweiz; seine Urteile sind endgültig und können keine weiteren Rechtsmittel unterliegen.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Tue, 14 Jul 2026 12:29:27 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>14. Juli 2026: Nizza erinnert an 86 Opfer, Gibraltar tritt Schengen bei</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/14-juli-2026-nizza-erinnert-an-86-opfer-gibraltar-tritt-sche-2jxxqa</link>
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      <description>Am 14. Juli 2026 begeht Nizza den zehnten Jahrestag des Anschlags, bei dem 2016 86 Menschen auf der Promenade des Anglais starben. Opfer und Zivilgesellschaft beklagen laut Tribune de Genève, dass ihr Drama von Frankreichs nationaler Anerkennung überschattet wurde durch die Terroranschläge vom 13. November 2015 in Paris. Auf den Champs-Élysées paradeieren 6.500 Soldaten zum letzten 14. Juli unter Emmanuel Macron; Wolodymyr Zelensky und erstmals 500 Soldaten der Freiwilligenkoalition nehmen teil. Gibraltar tritt gleichzeitig dem Schengen-Raum bei und hebt seine Grenzschranken zu Spanien auf.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Nizza: Zehn Jahre später fühlen sich die Opfer vergessen</h2>
<p>Am 14. Juli 2026 begeht Nizza den zehnten Jahrestag des Anschlags vom 14. Juli 2016. An jenem Abend war ein Lastwagen in die Menschenmenge gefahren, die das Feuerwerk zum französischen Nationalfeiertag auf der Promenade des Anglais beobachtete, und tötete 86 Menschen.</p>
<p>Zehn Jahre später prangern Opfer und Angehörige einen Mangel an Anerkennung durch Frankreich an. Laut der Tribune de Genève ist die Nizzaer Gemeinde der Ansicht, dass ihr Drama durch die Anschläge vom 13. November 2015 in Paris in den Schatten gestellt wurde – eine Serie islamistischer Terroranschläge, für die die Dschihadistengruppe Daesh die Verantwortung übernahm und bei denen 130 Menschen starben, die tödlichsten Terroranschläge in der französischen Geschichte.</p>
<p>Bilanz der Todesfälle bei zwei großen islamistischen Terroranschlägen in Frankreich (2015-2016), im Zentrum des Gerechtigkeitsgefühls der Nizzaer Opfer</p>
<h2>Paris: Ein Defilé mit europäischer Dimension zum letzten 14. Juli von Macron</h2>
<p>Auf den Champs-Élysées marschieren 6.500 Soldaten und über 300 Fahrzeuge zum Nationalfeiertag auf. Zum ersten Mal nehmen 500 Soldaten der Freiwilligenkoalition und 25 ukrainische Soldaten an der Parade teil.</p>
<p>Die Freiwilligenkoalition ist ein internationales Bündnis von 35 Staaten, das am 2. März 2025 beim Londoner Gipfel zur Ukraine ins Leben gerufen wurde. Unter der Leitung des britischen Premierministers Keir Starmer zielt sie darauf ab, die Ukraine gegen die russische Invasion zu unterstützen und einen Rahmen für einen dauerhaften Frieden zu schaffen.</p>
<p>Der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelensky, der nach Gesprächen zur Ukraine am Vortag in Paris geblieben ist, wohnt der Parade an der Seite verbündeter Anführer bei. Es ist der 10. und letzte 14. Juli, der von Emmanuel Macron geleitet wird.</p>
<h2>Gibraltar tritt dem Schengen-Raum bei</h2>
<p>Gibraltar – ein britisches Überseeterritorium, das durch eine 1,2 Kilometer lange Grenze von Spanien getrennt ist – tritt am 14. Juli 2026 dem Schengen-Raum bei. Die physischen Grenzschranken zu Spanien werden aufgehoben und die Freizügigkeit gilt; Kontrollen bleiben im Hafen und am Flughafen bestehen.</p>
<p>Dieser Beitritt erfolgt sechs Jahre nach dem Brexit, der Gibraltar 2020 aus dem Schengen-Raum verdrängt hatte und die Kontrollen an dieser Grenze nach Jahrzehnten der Freizügigkeit wieder hergestellt hatte.</p>
<h2>Brüssel: Vier EU-Beitrittkonferenzen gleichzeitig</h2>
<p>Vier Konferenzen für EU-Beitritte finden am 14. Juli 2026 gleichzeitig in Brüssel statt – eine Premiere seit über zwanzig Jahren.</p>
<h2>Australien: 25 Jahre später, die Leiche von Peter Falconio bleibt unauffindbar</h2>
<p>Zum 25. Jahrestag des Mordes an Peter Falconio – getötet am 14. Juli 2001 im australischen Nordterritorium – veröffentlicht die Polizei am 14. Juli 2026 unveröffentlichte Fotos aus der Ermittlung. Sie erneuert einen Aufruf an Zeugen mit einer Belohnung von 500.000 Dollar für die Lokalisierung der Überreste des Opfers, die immer noch nicht gefunden wurden.</p>
<p>Bradley John Murdoch, zu lebenslanger Haft für diesen Mord verurteilt, starb im Juli 2025, ohne jemals gestanden oder den Aufenthaltsort der Leiche offenbart zu haben. Die Ermittlungen bleiben offiziell offen.</p>
<h2>Brisbane: Ein Schüler an der Islamic College erstochen</h2>
<p>Ein 17-jähriger Schüler wird am 14. Juli 2026 kurz vor Mittag an der Islamic College of Brisbane im Stadtteil Karawatha (Südvorstadt von Brisbane, Queensland) erstochen. Mit kritischem Zustand ins Princess Alexandra Hospital transportiert, steht ein 16-jähriger Schüler, der das Opfer kannte, der Polizei zur Verfügung.</p>
<h2>Und in der Schweiz?</h2>
<p>Kevin Spadanuda, 29-jähriger Stürmer, der beim FC Aarau ausgebildet wurde, unterzeichnet am 14. Juli 2026 einen zweijährigen Vertrag mit dem FC Zürich. Er verlässt den FC Luzern nach drei Spielzeiten; die Transfersumme wurde nicht mitgeteilt.</p>
<h2>Was bleibt ungewiss</h2>
<p>Der Zustand des in Brisbane erstochenen Schülers war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nicht als stabil bestätigt. Die Länder, die an den vier EU-Beitrittkonferenzen teilnehmen, die in Brüssel stattfinden, sind in den verfügbaren Quellen nicht angegeben.</p>
<h3>Warum fühlen sich die Opfer von Nizza zehn Jahre nach dem Anschlag vergessen?</h3>
<p>Laut der Tribune de Genève sind sie der Ansicht, dass das Drama in Nizza von den Anschlägen vom 13. November 2015 in Paris (130 Tote) medienmäßig und politisch in den Schatten gestellt wurde, die die tödlichsten Terroranschläge in der französischen Geschichte sind.</p>
<h3>Was ist die Freiwilligenkoalition, deren Soldaten in Paris marschieren?</h3>
<p>Es ist ein internationales Bündnis von 35 Staaten, das am 2. März 2025 beim Londoner Gipfel zur Ukraine unter der Leitung des britischen Premierministers Keir Starmer ins Leben gerufen wurde. Es zielt darauf ab, die Ukraine gegen die russische Invasion zu unterstützen und einen Rahmen für einen dauerhaften Frieden zu schaffen.</p>
<h3>Was ändert sich konkret durch Gibraltars Eintritt in den Schengen-Raum?</h3>
<p>Die physischen Grenzschranken zwischen Gibraltar und Spanien werden aufgehoben und die Freizügigkeit gilt. Kontrollen bleiben im Hafen und am Flughafen bestehen. Dies beendet eine Situation, die durch den Brexit von 2020 entstanden war, der die Kontrollen an dieser Grenze wieder hergestellt hatte.</p>
<h3>Warum belebt die australische Polizei den Fall Falconio 25 Jahre später wieder?</h3>
<p>Die Leiche von Peter Falconio, der am 14. Juli 2001 ermordet wurde, wurde nie gefunden. Sein verurteilter Mörder, Bradley John Murdoch, starb im Juli 2025, ohne den Aufenthaltsort der Überreste offenbart zu haben. Die Ermittlungen bleiben offiziell offen; die Polizei bietet eine Belohnung von 500.000 Dollar an.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Tue, 14 Jul 2026 10:43:59 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Kevin Spadanuda (29) wechselt vom FC Luzern zum FC Zürich</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/kevin-spadanuda-29-wechselt-vom-fc-luzern-zum-fc-zurich-p7l7wm</link>
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      <description>Kevin Spadanuda, 29-jähriger Stürmer und ehemals beim FC Aarau ausgebildet, hat am 14. Juli 2026 einen Zweijahresvertrag mit dem FC Zürich unterzeichnet. Der Wechsel führt ihn weg vom FC Luzern, wo er in den letzten drei Saisons spielte. Vor Luzern hatte Spadanuda eine Saison in Frankreich unter den Farben des AC Ajaccio absolviert. Die Ablösesumme wurde nicht kommuniziert.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Das Wichtigste</h2>
<p>Kevin Spadanuda, 29-jähriger Stürmer, ist am 14. Juli 2026 zum FC Zürich gewechselt. Der Spieler hat einen Zweijahresvertrag mit dem Zürcher Klub unterzeichnet, wie die Tages-Anzeiger berichtet.</p>
<p>Er verlässt damit den FC Luzern, wo er in den letzten drei Spielzeiten aktiv war.</p>
<p>Spadanuda wurde beim FC Aarau ausgebildet und absolvierte vor seinem Wechsel zu Luzern eine Saison in Frankreich unter den Farben des AC Ajaccio.</p>
<h2>Karriereverlauf des Spielers</h2>
<ul><li><strong>Karrierebeginn</strong> Kevin Spadanuda wird beim FC Aarau ausgebildet.</li><li><strong>Saison in Frankreich</strong> Er spielt eine Saison unter den Farben des AC Ajaccio.</li><li><strong>Letzte drei Spielzeiten</strong> Spadanuda spielte beim FC Luzern.</li><li><strong>14. Juli 2026</strong> Unterzeichnung eines Zweijahresvertrags mit dem FC Zürich.</li></ul>
<h2>Das bleibt unklar</h2>
<p>Die Ablösesumme und die genauen finanziellen Bedingungen des Vertrags wurden nicht kommuniziert.</p>
<h2>Häufig gestellte Fragen</h2>
<h3>Zu welchem neuen Klub wechselt Kevin Spadanuda?</h3>
<p>Kevin Spadanuda hat am 14. Juli 2026 beim FC Zürich unterzeichnet und erhielt einen Zweijahresvertrag.</p>
<h3>Woher kommt Kevin Spadanuda?</h3>
<p>Er verlässt den FC Luzern, wo er in den letzten drei Spielzeiten tätig war. Ausgebildet wurde er beim FC Aarau und spielte auch eine Saison beim AC Ajaccio in Frankreich.</p>
<h3>Wie hoch ist die Ablösesumme?</h3>
<p>Die Ablösesumme wurde in den verfügbaren Informationen nicht kommuniziert.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Tue, 14 Jul 2026 09:21:17 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Mikaël Magliocco aus dem Wallis – Schweizer Biokellerei des Jahres 2026</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/mikael-magliocco-aus-dem-wallis-schweizer-biokellerei-des-ja-3rr61c</link>
      <guid isPermaLink="true">https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/mikael-magliocco-aus-dem-wallis-schweizer-biokellerei-des-ja-3rr61c</guid>
      <description>Mikaël Magliocco, Winzer und Leiter des Familienweinguts Saint-Pierre-de-Clages im Wallis, wurde Mitte Juni 2026 zur Schweizer Biokellerei des Jahres 2026 gekürt, wie Le Temps berichtete. Diese jährliche Auszeichnung ehrt das beste biologisch bewirtschaftete Weingut der Schweiz. Er führt den Betrieb seines Vaters, eines Kellermeisters – ein Produzent, der die gesamte Wertschöpfungskette vom Weinanbau bis zur Flaschenabfüllung beherrscht. Seine Berufung reicht bis in die Kindheit zurück: Mit sieben Jahren begann er, unter Anleitung seines Vaters die Weinberge zu bewirtschaften.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Was man weiß</h2>
<p>Mikaël Magliocco, ein Walliser Winzer an der Spitze des Familienweinguts Saint-Pierre-de-Clages, wurde Mitte Juni 2026 zur Schweizer Biokellerei des Jahres 2026 gekrönt, wie Le Temps berichtete. Diese jährliche Auszeichnung würdigt das beste biologisch bewirtschaftete Weingut der Schweiz, indem sie die Qualität der produzierten Weine und die Strenge des ökologischen Ansatzes des Betriebs bewertet.</p>
<p>Er führt das Familienweingut seines Vaters, eines Kellermeisters – ein Produzent, der die gesamte Wertschöpfungskette vom Weinanbau bis zur Flaschenabfüllung in seinem eigenen Keller beherrscht – weiter. Das Weingut befindet sich in Saint-Pierre-de-Clages, einem Ort in der Gemeinde Chamoson.</p>
<p>Seine Berufung hat ihre Wurzeln in der Kindheit: Mit sieben Jahren begann er, an der Seite seines Vaters in den Weinbergen zu arbeiten, eine Erfahrung, die seine Leidenschaft für diesen Beruf prägte.</p>
<h2>Privatleben</h2>
<p>Verheiratet mit Paloma und Vater von zwei Kindern, Ezra und Dahlia, gibt Mikaël Magliocco zu, nicht genug Zeit für sie zu haben. Außerhalb seines Weinguts ist er leidenschaftlich für Klettern, Radfahren und Gastronomie begeistert, doch mangelt es ihm an Zeit für diese Hobbys.</p>
<h2>Kontext</h2>
<p>Ökologische Landwirtschaft ist eine Produktionsmethode, die natürliche Kreisläufe respektiert und den Zustand von Boden, Wasser und Luft sowie die Gesundheit von Pflanzen und Tieren bewahrt. Saint-Pierre-de-Clages ist eine Ortschaft in der Gemeinde Chamoson im Wallis und liegt auf dem Schwemmkegel der Losentse.</p>
<h2>Was bleibt unsicher</h2>
<p>Die verfügbaren Quellen nennen nicht die Organisation, die den Titel der Schweizer Biokellerei des Jahres vergibt, noch die Auswahlkriterien oder die Zusammensetzung der Jury. Auch der Zeitpunkt, zu dem Mikaël Magliocco den Familienbetrieb von seinem Vater übernahm, wird nicht erwähnt.</p>
<h3>Wer ist Mikaël Magliocco?</h3>
<p>Mikaël Magliocco ist ein Walliser Winzer, der das Familienweingut von Saint-Pierre-de-Clages im Wallis leitet, das er von seinem Vater, einem Kellermeister, übernommen hat. Mitte Juni 2026 wurde er zur Schweizer Biokellerei des Jahres 2026 gekürt.</p>
<h3>Was ist die Schweizer Biokellerei des Jahres?</h3>
<p>Dies ist eine jährliche Auszeichnung, die das beste biologisch bewirtschaftete Weingut der Schweiz würdigt. Sie bewertet die Qualität der produzierten Weine und die Strenge des ökologischen Ansatzes des Betriebs.</p>
<h3>Wo befindet sich das Weingut von Mikaël Magliocco?</h3>
<p>Das Weingut befindet sich in Saint-Pierre-de-Clages, einem Ort in der Gemeinde Chamoson im Wallis.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Tue, 14 Jul 2026 05:15:52 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Max Eiselin, Schweizer Alpinismus-Pionier, ist im Alter von 94 Jahren gestorben</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/max-eiselin-schweizer-alpinismus-pionier-ist-alter-94-jahren-oxatpd</link>
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      <description>Max Eiselin, Schweizer Bergsteiger aus Luzern, ist am 9. Juli 2026 im Alter von 94 Jahren verstorben, wie einem in der Luzerner Zeitung veröffentlichten Nachruf zu entnehmen ist. Als Leiter der Expedition führte er die erste erfolgreiche Besteigung des Dhaulagiri an – des siebthöchsten Bergs der Welt mit 8.167 Metern in Nepal – im Mai 1960. Diese Leistung wurde ohne zusätzlichen Sauerstoff und mit rudimentärer Ausrüstung erbracht. Ein Flugzeugausfall hinderte ihn daran, den Gipfel selbst zu erreichen. In den 1950er Jahren eröffnete er zudem das erste Schweizer Fachgeschäft für Bergsport.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Das ist bekannt</h2>
<p>Max Eiselin, Schweizer Bergsteiger aus Luzern, ist am 9. Juli 2026 im Alter von 94 Jahren verstorben. Der Information liegt ein Nachruf zu Grunde, der am Dienstag in der Luzerner Zeitung veröffentlicht wurde.</p>
<p>Eiselin leitete im Mai 1960 die achte Besteigungsexpedition des Dhaulagiri an – ein Himalaya-Gipfel in Nepal, der mit 8.167 Metern der siebthöchste Berg der Welt ist. Diese Expedition war die erste, die das Ziel erreichte.</p>
<p>Die Bedingungen der Expedition waren äußerst primitiv: Stiefel aus Rentierleder, selbst von den Bergsteigern genähte Zelte. Da die Sauerstoffflaschen nicht ausreichend unter Druck standen, erklomm die Mannschaft den Gipfel ohne zusätzliche Atemunterstützung – eine Premiere in dieser Höhe.</p>
<p>Eiselin selbst konnte den Gipfel nicht erreichen. Das Transportflugzeug mit dem Namen "Yeti" – ein von dem Schweizer Flugzeugbauer Pilatus Aircraft entwickelter Pilatus PC-6 Porter, ein eimotoriges Kurzstartflugzeug – erlitt einen Motorschaden, der ihn daran hinderte, sich rechtzeitig mit seinen Kameraden zu treffen.</p>
<h2>Hintergrund</h2>
<p>Parallel zu seinen Bergsteigerabenteuern war Eiselin ein Vorbote des Bergsporthandels in der Schweiz. In den 1950er Jahren eröffnete er das erste Schweizer Fachgeschäft für Bergsportartikel.</p>
<p>Die Geschäftskette bestand mehrere Jahrzehnte lang. 2017 meldete Keystone-ATS – die wichtigste Schweizer Nachrichtenagentur, entstanden aus der Fusion der Schweizerischen Telegraphenagentur (gegründet 1894) mit der Fotoagentur Keystone im Jahr 2018 – die Schließung der letzten Filiale.</p>
<h2>Chronologie</h2>
<ul><li><strong>1950er Jahre</strong> Max Eiselin eröffnet das erste Schweizer Fachgeschäft für Bergsportartikel.</li><li><strong>Mai 1960</strong> Unter Eiselins Leitung erreicht die Expedition als erste den Dhaulagiri, ohne zusätzlichen Sauerstoff. Ein Motorschaden des Pilatus-Porter 'Yeti' hindert Eiselin selbst am Gipfelerfolg.</li><li><strong>2017</strong> Schließung der letzten Eiselin-Filiale für Bergsport, wie von Keystone-ATS gemeldet.</li><li><strong>9. Juli 2026</strong> Tod von Max Eiselin mit 94 Jahren, angekündigt durch einen Nachruf in der Luzerner Zeitung.</li></ul>
<h2>Das bleibt offen</h2>
<p>Der Tod von Max Eiselin wird aus einer einzigen Quelle berichtet: aus Le Temps, basierend auf einem Nachruf in der Luzerner Zeitung. Eine unabhängige Bestätigung liegt zu diesem Zeitpunkt nicht vor.</p>
<h3>Was ist der Dhaulagiri?</h3>
<p>Der Dhaulagiri ist ein Himalaya-Gipfel in Nepal mit einer Höhe von 8.167 Metern. Er ist der siebthöchste Berg der Welt. Seine erste erfolgreiche Besteigung gelang der von Max Eiselin geleiteten Expedition im Mai 1960.</p>
<h3>Warum erreichte Eiselin selbst nicht den Gipfel des Dhaulagiri 1960?</h3>
<p>Das Transportflugzeug der Expedition, ein als 'Yeti' bezeichneter Pilatus-Porter, erlitt einen Motorschaden, der Eiselin daran hinderte, sich rechtzeitig mit seinen Kameraden zu treffen, um die letzte Besteigung durchzuführen.</p>
<h3>Warum gilt die erste Besteigung des Dhaulagiri als so außergewöhnlich?</h3>
<p>Die Mannschaft benutzte primitive Ausrüstung – Stiefel aus Rentierleder, selbst genähte Zelte – und erklomm den Gipfel ohne zusätzlichen Sauerstoff, da die Flaschen nicht ausreichend unter Druck standen. Dies war eine Premiere in dieser Höhe.</p>
<h3>Welches kommerzielle Erbe hinterließ Max Eiselin in der Schweiz?</h3>
<p>In den 1950er Jahren eröffnete er das erste Schweizer Fachgeschäft für Bergsportartikel. Die Kette bestand mehrere Jahrzehnte lang, bis die letzte Filiale 2017 geschlossen wurde.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Tue, 14 Jul 2026 05:13:25 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Peter Nygard schuldig gesprochen in Montreal – zweite Verurteilung wegen sexuellem Übergriff</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/peter-nygard-schuldig-gesprochen-montreal-zweite-verurteilun-04dlab</link>
      <guid isPermaLink="true">https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/peter-nygard-schuldig-gesprochen-montreal-zweite-verurteilun-04dlab</guid>
      <description>Ein Gericht in Montreal hat Peter Nygard am 13. Juli 2026 für schuldig befunden, eine 18-jährige Frau sexuell belästigt und zwischen 1997 und 1998 in seiner Montrealer Wohnung festgehalten zu haben, laut Le Temps. Nygard, 84 Jahre alt und finnisch-kanadischer Gründer des Modeunternehmens Nygard International – Spezialist für Damenkleidung – verzichtete auf seine Verteidigung, was zu einem de-facto-Schuldspruch ohne vollständiges Verfahren führte. Er verbüßt bereits eine 11-jährige Strafe in Toronto für sexuelle Übergriffe auf vier weitere Frauen. Das Strafmaß für die Montrealer Verurteilung wird noch bestimmt.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Das Wichtigste</h2>
<p>Am 13. Juli 2026 sprach ein Gericht in Montreal Peter Nygard schuldig, eine 18-jährige Frau sexuell belästigt und zwischen 1997 und 1998 in seiner Montrealer Wohnung festgehalten zu haben, laut Le Temps. Nygard ist 84 Jahre alt und finnisch-kanadischer Gründer von Nygard International, einem Damenmodeanbieter.</p>
<p>Der Staatsanwalt Jérôme Laflamme gab die Verurteilung öffentlich bekannt. Die Klägerin war bei der Anhörung anwesend, musste aber nicht aussagen. Das Strafmaß wird bei einer späteren Anhörung festgesetzt.</p>
<p>Nygard beschloss, keine Verteidigung vorzubringen – ein im kanadischen Strafrecht anerkanntes Recht, das einen Angeklagten erlaubt, nach Abschluss der Beweise der Krone keine Einwendungen vorzubringen, was zu einem de-facto-Schuldspruch führt. Er erschien per Videokonferenz aus seinem Gefängnis in Ontario. Das ursprünglich geplante zehntägige Verfahren wurde damit abgesagt.</p>
<h2>Hintergrund</h2>
<p>Peter Nygard sitzt seit Dezember 2020 im Gefängnis in Toronto. Im September 2024 verurteilte ihn ein Gericht in Ontario zu 11 Jahren Haft für sexuelle Übergriffe auf vier Frauen, eine Strafe, die er seitdem verbüßt.</p>
<p>Ermittlungen in der kanadischen Provinz Manitoba wurden im Oktober 2025 wegen eines Verfahrensfehlers eingestellt – einer formalen Unregelmäßigkeit im Ablauf des Gerichtsverfahrens, die zur Nichtigerklärung der durchgeführten Handlungen führen kann, unabhängig von der Substanz des Falls.</p>
<p>Nygard erwartet darüber hinaus möglicherweise ein Auslieferungsverfahren in den US-Staat New York. Auslieferung ist das Verfahren, durch das ein Staat eine Person an einen anderen Staat abgibt, der sie zur Verfolgung fordert oder um eine Strafe verbüßen zu lassen. Dort sieht er sich neun Bundesanklagen gegenüber – darunter Erpressung und Sexhandel –, für mutmaßliche Taten zwischen 1990 und 2020.</p>
<h2>Zeitstrahl</h2>
<ul><li><strong>1997–1998</strong> Sexuelle Übergriffe und Freiheitsberaubung einer 18-jährigen Frau in Nygards Montrealer Wohnung: Taten, die in der Verurteilung vom 13. Juli 2026 berücksichtigt wurden.</li><li><strong>Dezember 2020</strong> Verhaftung und Inhaftierung von Peter Nygard in Toronto.</li><li><strong>September 2024</strong> Verurteilung zu 11 Jahren Gefängnis durch ein Gericht in Toronto für sexuelle Übergriffe auf vier Frauen.</li><li><strong>Oktober 2025</strong> Einstellung der Vorwürfe in der kanadischen Provinz Manitoba wegen Verfahrensfehler.</li><li><strong>13. Juli 2026</strong> Gericht in Montreal: Nygard schuldig gesprochen wegen sexuellen Übergriffs und Freiheitsberaubung (Taten 1997–1998). Er verzichtete darauf, sich per Videokonferenz aus seinem Gefängnis in Ontario zu verteidigen. Der geplante zehntägige Prozess wurde abgesagt. Das Strafmaß wird später bestimmt.</li></ul>
<h2>Die Zahlen</h2>
<ul><li>11 Jahre — Im September 2024 in Toronto verhängte Strafe für sexuelle Übergriffe auf vier Frauen</li><li>9 — Bundesanklagen in den USA (Erpressung und Sexhandel, mutmaßliche Taten 1990–2020)</li><li>84 Jahre — Alter von Peter Nygard beim Urteil vom 13. Juli 2026</li><li>10 Tage — Geplante Dauer des Prozesses in Montreal, abgesagt, nachdem Nygard auf Verteidigung verzichtete</li></ul>
<h2>Was offen bleibt</h2>
<p>Das Strafmaß für die Montrealer Verurteilung vom 13. Juli 2026 ist noch nicht bestimmt worden. Es wird bei einer späteren Anhörung festgesetzt.</p>
<p>Der Zeitpunkt einer möglichen Auslieferungsanhörung zum US-Staat New York wurde nicht mitgeteilt.</p>
<h2>Häufig gestellte Fragen</h2>
<h3>Warum wurde Nygard in Montreal schuldig gesprochen, ohne dass ein vollständiger Prozess stattfand?</h3>
<p>Nach kanadischem Strafrecht kann ein Angeklagter nach Abschluss der Beweise der Krone beschließen, keine Verteidigung vorzubringen. Diese Entscheidung führt zu einem de-facto-Schuldspruch, wenn die Elemente der Straftat nachgewiesen sind. Der geplante zehntägige Prozess wurde damit abgesagt.</p>
<h3>Welche Strafe verbüßt Peter Nygard derzeit?</h3>
<p>Er verbüßt eine 11-jährige Gefängnisstrafe, die im September 2024 von einem Gericht in Toronto für sexuelle Übergriffe auf vier Frauen verhängt wurde.</p>
<h3>Warum wurden die Vorwürfe in Manitoba fallengelassen?</h3>
<p>Die Vorwürfe wurden im Oktober 2025 wegen eines Verfahrensfehlers eingestellt – einer formalen Unregelmäßigkeit im Ablauf des Gerichtsverfahrens, ohne Bezug zur Substanz des Falls.</p>
<h3>Welche Risiken hat Peter Nygard in den USA?</h3>
<p>Er sieht sich neun Bundesanklagen in New York gegenüber, darunter Erpressung und Sexhandel, für mutmaßliche Taten zwischen 1990 und 2020. Ein Auslieferungsverfahren läuft seit seiner Verhaftung in Kanada.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Tue, 14 Jul 2026 02:08:34 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Iran – USA: dritte Nacht von Luftangriffen, emiratische Tanker getroffen und Blockade angekündigt</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/iran-usa-dritte-nacht-luftangriffen-emiratische-tanker-getro-qn3bxy</link>
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      <description>Das US-Zentralkommando (CENTCOM) gab am 13. Juli 2026 um 22:45 Uhr (Schweizer Zeit) eine dritte aufeinanderfolgende Nacht von Luftangriffen gegen den Iran bekannt. Iranische Raketen trafen zwei emiratische Tanker in der Straße von Hormuz und töteten einen indischen Seemann sowie verwundeten acht Besatzungsmitglieder. Donald Trump kündigte die Wiederherstellung einer amerikanischen Blockade iranischer Häfen in der Nähe der Straße von Hormuz an, die am 14. Juli um 20 Uhr GMT in Kraft tritt, sowie eine 20-prozentige Abgabe auf Frachtgüter, die die Straße durchqueren. Trump erklärte jedoch, dass eine Einigung mit Teheran weiterhin möglich sei.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Das Wichtigste</h2>
<p>Das US-Zentralkommando (CENTCOM) gab am 13. Juli 2026 um 22:45 Uhr (Schweizer Zeit) den Beginn einer dritten aufeinanderfolgenden Nacht von Luftangriffen gegen den Iran kurz nach Mitternacht Teheran-Zeit bekannt.</p>
<p>Diese Operationen sollen den iranischen Streitkräften schwere Verluste zufügen und ihre Fähigkeit zur Angreifung von Zivilisten und zur Störung der Schifffahrt in der Straße von Hormuz, einer Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman, verringern.</p>
<p>Vier Explosionen wurden in der Nähe von Bandar Abbas, einer Hafenstadt im Süden des Iran an der Straße von Hormuz, gehört – laut IRNA, der Agentur der Islamischen Republik (Islamic Republic News Agency), die offizielle iranische Nachrichtenagentur unter der Autorität des Ministeriums für Kultur und Islamische Führung.</p>
<h2>Emiratische Tanker durch iranische Raketen getroffen</h2>
<p>Zwei emiratische Tanker, die Mombasa und die Al-Bahiyah, wurden durch zwei iranische Marineflugkörper in omanischen Gewässern in der südlichen Schifffahrtsroute der Straße von Hormuz getroffen.</p>
<p>Ein indischer Seemann wurde getötet und acht Besatzungsmitglieder wurden verletzt. Die Brände an Bord wurden anschließend gelöscht.</p>
<p>Das Verteidigungsministerium der Vereinigten Arabischen Emirate verurteilte den Angriff als «grobe Verletzung des Völkerrechts» und behielt sich das Recht vor zu antworten.</p>
<h2>Blockade und Abgabe von Trump angekündigt</h2>
<p>Donald Trump kündigte die Wiederherstellung einer amerikanischen Blockade an – eine Marinemaßnahme, die es Handelsschiffen verbietet, Häfen einer Küstenlinie zu erreichen – gegen iranische Häfen in der Nähe der Straße von Hormuz. Nach Angaben der US-Armee tritt diese Blockade am 14. Juli 2026 um 20 Uhr GMT (22 Uhr Schweizer Zeit) in Kraft.</p>
<p>Trump kündigte auch die Einführung einer Abgabe an, die 20 Prozent des Wertes der Frachtgüter entspricht, die durch die Straße fahren.</p>
<p>Der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva erklärte bei einer Veranstaltung in São Caetano do Sul (São Paulo), dass die USA sich wie «Piraten» verhalten würden, wenn sie eine solche Transitabgabe einführen würden.</p>
<p>Auf Befragung im Oval Office am gleichen 13. Juli 2026 erklärte Trump, dass eine Einigung mit dem Iran «möglich» bleibe.</p>
<blockquote><p>möglich</p><cite>Donald Trump, Oval Office, 13. Juli 2026 (zur Möglichkeit einer Einigung mit dem Iran)</cite></blockquote>
<h2>Auswirkungen auf Ölpreise</h2>
<p>Am Abend des 12. Juli 2026 nach einer vierten Welle von Luftangriffen innerhalb einer Woche sprang das WTI (West Texas Intermediate, eine Rohölsorte, die als internationales Referenzöl zur Festsetzung von Rohölpreisen verwendet wird) um 4,1 Prozent auf 74,33 Dollar pro Barrel. Das Brent stieg um 3,88 Prozent auf 78,96 Dollar. Das Brent war bereits in der vorherigen Woche um 5,4 Prozent gestiegen.</p>
<p>Steigerung der Ölpreise am 12. Juli 2026 (in %), nach der 4. Welle amerikanischer Luftangriffe in einer Woche</p>
<h2>Hintergrund</h2>
<p>Ein Waffenstillstand zwischen den USA, Israel und dem Iran war vor der Juli-2026-Eskalation in Kraft. Donald Trump erklärte die Waffenruhe mit Teheran wenige Tage vor dem 13. Juli für beendet, was den Weg für eine direkte Angriffskampagne gegen den Iran öffnete.</p>
<p>In einem Radiointerview am 13. Juli 2026 kündigte Trump an, die USA würden den Iran «heute Abend hart zuschlagen – und morgen auch».</p>
<blockquote><p>heute Abend hart zuschlagen – und morgen auch</p><cite>Donald Trump, Radiointerview, 13. Juli 2026</cite></blockquote>
<p>In der Nacht vom 11. auf den 12. Juli 2026 führten die USA etwa 140 Luftangriffe gegen den Iran durch. Am 12. Juli führte der Iran als Vergeltung Raketen und Drohnen gegen Kuwait, die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar und Bahrain ein und traf amerikanische Militärstützpunkte in Jordanien, Kuwait, Bahrain und Oman.</p>
<p>Am gleichen 12. Juli wurde ein Handelsschiff in der Meerenge angegriffen und von seiner Besatzung in Flammen verlassen. Die Islamischen Revolutionsgarden (IRGC, Islamic Revolutionary Guard Corps, eine iranische paramilitärische Organisation, die direkt dem Obersten Führer der Revolution unterstellt ist) zielten ebenfalls auf ein Containerschiff.</p>
<h2>Zeitleiste</h2>
<ul><li><strong>Wenige Tage vor dem 13. Juli 2026</strong> Donald Trump erklärt die Waffenruhe mit dem Iran für beendet und beendet damit einen Waffenstillstand zwischen den USA, Israel und dem Iran.</li><li><strong>Nacht vom 11. auf den 12. Juli 2026</strong> Die USA führen etwa 140 Luftangriffe gegen den Iran in einer einzigen Nacht durch.</li><li><strong>12. Juli 2026</strong> Der Iran startet als Vergeltung Raketen und Drohnen gegen vier Golfländer und trifft amerikanische Militärbases in Jordanien, Kuwait, Bahrain und Oman. Teheran erklärt die Straße von Hormuz für «geschlossen bis auf weiteres» – eine Erklärung, die das CENTCOM bestreitet.</li><li><strong>12. Juli 2026</strong> Ein Handelsschiff wird in der Meerenge angegriffen und von seiner Besatzung in Flammen verlassen. Ein Containerschiff wird von den Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) ins Visier genommen.</li><li><strong>12. Juli 2026, Abend</strong> Das WTI sprang um 4,1 Prozent auf 74,33 $/Barrel und das Brent um 3,88 Prozent auf 78,96 $/Barrel.</li><li><strong>13. Juli 2026, Radiointerview</strong> Trump kündet an, dass die USA den Iran «heute Abend hart zuschlagen – und morgen auch».</li><li><strong>13. Juli 2026, 22:45 Uhr (Schweizer Zeit)</strong> Das CENTCOM gibt offiziell die dritte aufeinanderfolgende Nacht von Luftangriffen bekannt. Vier Explosionen werden in der Nähe von Bandar Abbas gehört.</li><li><strong>13. Juli 2026, Oval Office</strong> Trump gibt die Wiederherstellung der amerikanischen Blockade iranischer Häfen bekannt und kündet eine 20-prozentige Abgabe auf Fracht an, die durch die Meerenge fährt. Er erklärte, dass eine Einigung möglich bleibe.</li><li><strong>14. Juli 2026, 20 Uhr GMT (22 Uhr Schweizer Zeit)</strong> Die amerikanische Blockade iranischer Häfen in der Nähe der Straße von Hormuz tritt nach Angaben der US-Armee in Kraft.</li></ul>
<h2>Was noch unklar ist</h2>
<p>Der effektive Status der Straße von Hormuz ist Gegenstand widersprechender Aussagen: Teheran erklärte die Passage am 12. Juli 2026 für «geschlossen bis auf weiteres», doch das CENTCOM behauptet, sie bleibe offen für die Schifffahrt.</p>
<p>Das genaue Datum der Ankündigung der amerikanischen Blockade ist nicht mit Sicherheit festgestellt: Le Temps datiert sie auf Montag, 13. Juli 2026, während ein Artikel von Lost in the Jungle sie auf 14. Juli datiert. Das Inkrafttreten am 14. Juli um 20 Uhr GMT ist zwischen beiden Quellen konsistent.</p>
<h3>Was ist die Straße von Hormuz?</h3>
<p>Die Straße von Hormuz verbindet den Persischen Golf mit dem Golf von Oman. Sie wird im Norden vom Iran und im Süden von den Vereinigten Arabischen Emiraten und dem Sultanat Oman begrenzt. Sie ist eine Hauptverkehrsader für weltweite Ölexporte.</p>
<h3>Was ist eine Seeblockade?</h3>
<p>Eine Seeblockade besteht darin, dass eine Küste von einer Seestreitkraft besetzt wird, um Handelsschiffen zu verhindern, dass sie mit Häfen der blockierten Zone kommunizieren. Die von Trump angekündigte Blockade zielt auf iranische Häfen in der Nähe der Straße von Hormuz.</p>
<h3>Warum ist der Ölpreis gestiegen?</h3>
<p>Die vierte Welle amerikanischer Luftangriffe innerhalb einer Woche und iranische Angriffe auf Schiffe in der Straße von Hormuz haben Befürchtungen über Versorgungsunterbrechungen geschürt. Das WTI stieg am 12. Juli 2026 um 4,1 Prozent und das Brent um 3,88 Prozent.</p>
<h3>Wer sind die Islamischen Revolutionsgarden (IRGC)?</h3>
<p>Die Islamischen Revolutionsgarden (IRGC, Islamic Revolutionary Guard Corps) sind eine iranische paramilitärische Organisation, die direkt dem Obersten Führer der Revolution unterstellt ist. Sie sind Teil der Streitkräfte der Islamischen Republik des Iran und haben unter anderem Schiffe in der Straße von Hormuz ins Visier genommen.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Tue, 14 Jul 2026 01:57:43 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>«Lob der Menschen, die ihre Meinung ändern»: Le Temps würdigt Strategiewechsel</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/lob-menschen-ihre-meinung-andern-le-temps-wurdigt-strategiew-iy99sn</link>
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      <description>Im Leitartikel «Lob der Menschen, die ihre Meinung ändern», veröffentlicht am 13. Juli 2026 in der Zeitung Le Temps, verteidigt Catherine Frammery die Fähigkeit, seine Meinung in Politik und Gesellschaft zu ändern. Der Text ist Teil der wöchentlichen Serie «Meine Meinung bilden und wieder ablegen». Frammery führt historische Beispiele an – vom Schweizer Frauenwahlrecht über die Schweizerische Nationalbank bis zu de Gaulle und Angela Merkel – um zu zeigen, dass ein Strategiewechsel Pragmatismus und nicht nur Inkohärenz sein kann. Der Leitartikel kritisiert auch die Algorithmen sozialer Medien, die Nutzer in «Filterblasen» einschließen.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Was wir wissen</h2>
<p>Am 13. Juli 2026 um 20:11 Uhr veröffentlicht Catherine Frammery in Le Temps einen Leitartikel mit dem Titel «Lob der Menschen, die ihre Meinung ändern». Dieser Text ist Teil der wöchentlichen Serie «Meine Meinung bilden und wieder ablegen», die sich die ganze Woche lang mit Meinungsänderungen zwischen Philosophie, Geschichte und Politik befasst.</p>
<p>Der Leitartikel nutzt mehrere historische Beispiele – Schweizer, französische und deutsche – um zu zeigen, dass eine Positionsänderung Pragmatismus oder Weitsicht sein kann, nicht nur Inkohärenz.</p>
<h2>Die angeführten historischen Beispiele</h2>
<p>In der Schweiz lehnten die Männer das Frauenwahlrecht bei einer ersten Abstimmung um 1959 ab, bevor sie sich 1971 dafür aussprachen – eine Umkehrung im Abstand von zwölf Jahren. Diese kollektive Meinungsänderung gehört zu den Beispielen in dem Leitartikel.</p>
<p>Erwähnt wird auch die Schweizerische Nationalbank (SNB): Sie hob ihren Mindestkurs EUR/CHF (1,20 Franken pro Euro) nur einen Monat nach dessen öffentlicher Bestätigung auf.</p>
<p>Drei politische Figuren illustrieren dies ebenfalls: General de Gaulle, der sich zur Frage Französisch-Algeriens weiterentwickelte; französische Sozialisten, die einen Kurswechsel bei Sparmaßnahmen und Marktwirtschaft vollzogen; und Angela Merkel mit ihrem «Wir schaffen das!» – eine Aussage vom 31. August 2015, in der sie die Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland während der europäischen Migrationskrise verteidigte.</p>
<blockquote><p>Es ist nicht die Windfahne, die sich dreht, sondern der Wind.</p><cite>Edgar Faure, französischer Staatsmann (1908-1988), zitiert im Leitartikel von Le Temps</cite></blockquote>
<h2>Filterblasen und Swing States</h2>
<p>Der Leitartikel erörtert das Phänomen der «Filterblase»: In sozialen Medien neigen Algorithmen dazu, Nutzer nur mit Meinungen auszusetzen, die ihren eigenen ähnlich sind, wodurch ihr Kontakt zu divergenten Standpunkten reduziert wird.</p>
<p>Umgekehrt werden die amerikanischen Swing States – etwa ein Dutzend Bundesstaaten, die zwischen dem demokratischen und dem republikanischen Lager wechseln können – als Beispiel für Wähler genannt, die tatsächlich ihre Meinung ändern und die Aufmerksamkeit von Kandidaten und Medien auf sich ziehen.</p>
<h2>Zeitstrahl</h2>
<ul><li><strong>Um 1959</strong> Erste Schweizer Bundesabstimmung über das Frauenwahlrecht: Schweizer Männer stimmen mit Nein ab und lehnen die Ausweitung des Wahlrechts auf Frauen ab.</li><li><strong>1971</strong> Zweite Bundesabstimmung: Schweizer Männer gewähren das Wahlrecht an Frauen, zwölf Jahre nach der ersten Ablehnung.</li><li><strong>31. August 2015</strong> Angela Merkel spricht «Wir schaffen das!» aus, um die Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland während der europäischen Migrationskrise zu verteidigen.</li><li><strong>13. Juli 2026</strong> Veröffentlichung des Leitartikels «Lob der Menschen, die ihre Meinung ändern» von Catherine Frammery in Le Temps (Serie «Meine Meinung bilden und wieder ablegen»).</li></ul>
<h3>Was ist die Serie «Meine Meinung bilden und wieder ablegen» in Le Temps?</h3>
<p>Es handelt sich um eine wöchentliche Serie in Le Temps, die Meinungsänderungen zwischen Philosophie, Geschichte und Politik erforscht. Der Leitartikel von Catherine Frammery vom 13. Juli 2026 ist Teil dieses Rahmens.</p>
<h3>Wann erhielten Frauen das Stimmrecht auf Bundesebene in der Schweiz?</h3>
<p>Schweizer Frauen erhielten das Wahlrecht auf Bundesebene 1971 durch eine Abstimmung. Eine erste Abstimmung um 1959 hatte dies abgelehnt – zwölf Jahre zuvor.</p>
<h3>Was ist die «Filterblase», auf die sich der Leitartikel bezieht?</h3>
<p>Die Filterblase bezeichnet das Phänomen, bei dem Algorithmen sozialer Medien Nutzer nur solchen Inhalten aussetzen, die ihren Meinungen oder früheren Verhaltensweisen entsprechen, wodurch ihr Kontakt zu divergenten Standpunkten reduziert wird.</p>
<h3>Wem wird das Zitat «Es ist nicht die Windfahne, die sich dreht, sondern der Wind» zugeschrieben?</h3>
<p>Dieses Zitat wird Edgar Faure (1908-1988), französischer Staatsmann, zugeschrieben und ist im Leitartikel der Zeitung Le Temps vom 13. Juli 2026 zitiert.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Mon, 13 Jul 2026 20:15:05 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Winterthur: Großeinsatz im Stadtteil Seen – Ursachen unklar</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/winterthur-groeinsatz-stadtteil-seen-ursachen-unklar-0rn9t5</link>
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      <description>Die Stadtpolizei Winterthur führt seit Montagabend, 13. Juli 2026 einen Großeinsatz im Wohnquartier Seen durch, das westlich von Winterthur liegt. Schwer bewaffnete Polizisten, ein Krankenwagen und eine Drohne sind vor Ort im Einsatz. Der Bereich ist abgesperrt, aber das Ausmaß des Perimeters wird von den Quellen unterschiedlich bewertet. Die Gründe für die Operation bleiben unbekannt; bis zu diesem Zeitpunkt wurde keine offizielle Mitteilung veröffentlicht.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Das Bekannte</h2>
<p>Die Stadtpolizei Winterthur — die Stadtpolizei der Stadt, nicht die Kantonspolizei Zürich — bestätigt, seit Montagabend, 13. Juli 2026 einen Großeinsatz in einem Wohnquartier der Stadt durchzuführen. Ein Großeinsatz bezeichnet einen umfangreichen Polizeieinsatz, der außergewöhnliche Ressourcen mobilisiert, wie spezialisierte Einheiten, Drohnen und medizinische Dienste.</p>
<p>Nach Angaben des Tages-Anzeiger, der sich auf Bilder und Beiträge in sozialen Medien stützt, findet der Einsatz im Stadtteil Seen statt. Dieser Verwaltungsbezirk Winterthurs liegt im Südwesten der Gemeinde und hat hauptsächlich Wohnfunktion.</p>
<p>Schwer bewaffnete Polizisten und ein Krankenwagen sind vor Ort. Die Polizei bestätigt auch den Einsatz einer Drohne.</p>
<h2>Das Ungewisse</h2>
<p>Das Ausmaß des Sicherheitsperimeters unterscheidet sich je nach Quelle. Der Tages-Anzeiger berichtet von einer nur teilweisen Absperrung des Quartiers. Ein von Blick zitierter Zeuge berichtet von einer Totalblockade, eine Version, die auch von Watson vertreten wird.</p>
<blockquote><p>Es ist alles abgesperrt</p><cite>Ein Zeuge, zitiert von Blick</cite></blockquote>
<p>Die Umstände und Gründe des Einsatzes bleiben unbekannt. Die Stadtpolizei Winterthur hat bisher keine offiziellen Informationen veröffentlicht.</p>
<h2>Kontext</h2>
<p>Winterthur ist eine Schweizer Stadt im Kanton Zürich, etwa 25 km östlich von Zürich gelegen. Als sechstgrößte Stadt der Schweiz verfügt sie über ihre eigene Stadtpolizei, die Stadtpolizei Winterthur, die für die öffentliche Ordnung auf ihrem Gebiet zuständig ist, unabhängig von der Kantonspolizei Zürich.</p>
<h3>Was ist ein Großeinsatz?</h3>
<p>Ein Großeinsatz ist ein Begriff für einen umfangreichen Polizeieinsatz. Er mobilisiert außergewöhnliche Ressourcen — spezialisierte Einheiten, Verstärkung, Drohnen, medizinische Dienste — und wird normalerweise von einem Sicherheitsperimeter begleitet. Ein Großeinsatz unterscheidet sich durch sein Ausmaß und seine Multi-Unit-Koordination von einem gewöhnlichen Einsatz.</p>
<h3>Wo liegt der Stadtteil Seen in Winterthur?</h3>
<p>Seen ist einer der acht Verwaltungsbezirke (Stadtteile) von Winterthur, gelegen im Südwesten der Gemeinde. Es handelt sich um ein hauptsächlich Wohngebiet, das aus einer früheren unabhängigen Gemeinde stammt, die in Winterthur eingemeindet wurde.</p>
<h3>Hat die Polizei die Gründe des Einsatzes mitgeteilt?</h3>
<p>Nein. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichungen von Blick, Watson und des Tages-Anzeiger hatte die Stadtpolizei Winterthur keine Informationen zu den Umständen oder Gründen des Einsatzes bereitgestellt.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Mon, 13 Jul 2026 20:03:50 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Invalidenversicherung der Schweiz: 25.200 neue Renten 2025 und Reserven in Gefahr ab 2031</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/invalidenversicherung-schweiz-25200-neue-renten-2025-reserve-ga03nj</link>
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      <description>Die schweizerische Invalidenversicherung (IV) verzeichnete 2025 insgesamt 25.200 neue Renten — 2.000 mehr als prognostiziert. Am 13. Juli 2026 erklärte IV-Direktor Florian Steinbacher, dass die finanzielle Lage &quot;sehr kritisch&quot; sei. Der Reservefonds von aktuell 3,3 Milliarden Franken könnte bei einem durchschnittlichen jährlichen Defizit von etwa 700 Millionen Franken bereits 2031 aufgebraucht sein. Der Rentenzuwachs ist besonders stark bei den 18- bis 24-Jährigen und Menschen über 60 Jahren. Eine Reform wird erwartet, der Bundesrat soll sich im Herbst 2026 entscheiden.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Was bekannt ist</h2>
<p>Am 13. Juli 2026 erklärte Florian Steinbacher, Direktor der schweizerischen Invalidenversicherung (IV), dass die finanzielle Situation der Institution "sehr kritisch" sei. Die IV — einer der wichtigsten Sozialversicherungszweige der Schweiz, koordiniert mit der Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) — verzeichnete 2025 insgesamt 25.200 neue Renten, 2.000 mehr als nach den offiziellen Prognosen erwartet, wie die Neue Zürcher Zeitung berichtet.</p>
<p>Die IV rechnet in den kommenden Jahren mit einem durchschnittlichen jährlichen Defizit von etwa 700 Millionen Franken. Bei einem Reservefonds von aktuell 3,3 Milliarden Franken würde dieses Tempo zum Aufbrauch der Rücklagen bereits 2031 führen.</p>
<p>Der Anstieg der neuen Renten ist besonders ausgeprägt bei den 18- bis 24-Jährigen und bei Menschen über 60 Jahren — zwei Altersgruppen, deren Zahlen deutlich über den Prognosen der IV-Finanzperspektiven liegen.</p>
<p>Der Trend ist strukturell: Neue IV-Renten wachsen seit 2014 schneller als die Bevölkerung der Schweiz, und diese Bewegung hat sich in den letzten Jahren stark beschleunigt. Kaum ein Rentenempfänger der IV findet anschließend zurück auf den Arbeitsmarkt — Steinbacher räumt ein, dass frühere Prognosen über Austritte aus dem System "deutlich zu optimistisch" waren.</p>
<p>Neue IV-Renten 2025: Realität vs. Prognosen (Anzahl der Renten)</p>
<h2>Die Kernzahlen</h2>
<ul><li>25.200 — Neue IV-Renten 2025, davon 2.000 mehr als in offiziellen Prognosen</li><li>~700 Mio CHF/Jahr — Durchschnittliches jährliches Defizit für die kommenden Jahre</li><li>3,3 Mrd CHF — Reservefonds der IV, mit Risiko der Aufbrauchung ab 2031</li><li>~10 Mrd CHF/Jahr — Gesamte jährliche IV-Ausgaben (davon ~6 Mrd für Renten)</li><li>2.520 CHF — Maximale monatliche IV-Rente (Vollrente), deren Kürzung ausgeschlossen ist</li><li>~50 % — Anteil der IV-Rentenempfänger, die auch Ergänzungsleistungen erhalten</li></ul>
<h2>Hintergrund</h2>
<p>Die IV gibt etwa 10 Milliarden Franken pro Jahr aus: Fast 6 Milliarden fließen in Renten, etwa 1 Milliarde in Maßnahmen der beruflichen Eingliederung und etwa 1 Milliarde in medizinische Maßnahmen.</p>
<p>Die IV trägt eine Schuld von 10 Milliarden Franken gegenüber der AHV, die etwa 200 Millionen Franken Zinskosten pro Jahr verursacht. Seit 2020 erfüllt der Reservefonds nicht mehr die gesetzlich erforderliche Mindestquote von 50 % der jährlichen Ausgaben — ein Niveau, das seither nicht mehr erreicht wurde.</p>
<p>Steinbacher benennt zwei Faktoren: Die konjunkturelle Verlangsamung treibt mehr Menschen dazu, eine IV-Rente zu beantragen, und die Vermehrung von Diagnosen ist ein gesellschaftliches Phänomen, auf das die Institution keinen direkten Einfluss hat.</p>
<h2>Die anstehende Reform</h2>
<p>Die letzte IV-Reform trat 2022 in Kraft. Steinbacher möchte schnell das Vernehmlassungsverfahren einleiten — der Prozess, in dem der Bundesrat einen Vorentwurf den Kantonen, den im Parlament vertretenen Parteien und den interessierten Kreisen zur Stellungnahme vorlegt, bevor er ihn ins Parlament bringt. Ziel ist, dass die nächste Reform 2030 in Kraft tritt. Der Bundesrat muss im Herbst 2026 über die in die Reform einzubeziehenden Maßnahmen entscheiden.</p>
<p>Steinbacher schließt eine Kürzung der maximalen Rente von 2.520 Franken pro Monat aus. Etwa die Hälfte der IV-Rentner erhalten bereits Ergänzungsleistungen (EL) — Sozialleistungen, die unter Berücksichtigung des Einkommens an Empfänger der IV und der AHV gezahlt werden, deren Renten nicht ausreichen, um den Lebensbedarf zu decken. Eine Rentensenkung würde die Kosten automatisch in die EL verschieben, ohne echte Einsparungen für die öffentlichen Finanzen zu bringen.</p>
<blockquote><p>sehr kritisch</p><cite>Florian Steinbacher, IV-Direktor, 13. Juli 2026</cite></blockquote>
<h2>Zeitleiste</h2>
<ul><li><strong>2014</strong> Beginn des dokumentierten strukturellen Trends: Neue IV-Renten wachsen schneller als die Schweizer Bevölkerung.</li><li><strong>2020</strong> Der IV-Fonds unterschreitet die gesetzlich erforderliche Mindestquote von 50 % der jährlichen Ausgaben und wird diesen Wert seither nicht wieder erreichen.</li><li><strong>1. Januar 2022</strong> Inkrafttreten der letzten IV-Reform.</li><li><strong>13. Juli 2026</strong> Steinbacher erklärt die finanzielle Lage für "sehr kritisch": 25.200 neue Renten 2025, vorhersehbares Defizit von ~700 Millionen Franken pro Jahr, Risiko der Fondsaufbrauchung ab 2031.</li><li><strong>Herbst 2026 (geplant)</strong> Geplante Entscheidung des Bundesrats über die in die nächste IV-Reform einzubeziehenden Maßnahmen.</li><li><strong>2030 (Ziel)</strong> Geplantes Inkrafttreten der nächsten Reform — letzte Deadline vor Aufbrauchung des Reservefonds.</li></ul>
<h2>Was noch offen ist</h2>
<p>Der genaue Inhalt der nächsten Reform ist noch nicht bekannt: Der Bundesrat hat noch nicht entschieden. Die genauen Gründe für den Rentenzuwachs bei den 18- bis 24-Jährigen sind über die von Steinbacher genannten allgemeinen Trends hinaus nicht detailliert. Der Zeitpunkt für den Beginn des Vernehmlassungsverfahrens hängt von der im Herbst 2026 erwarteten Bundesratsentscheidung ab.</p>
<h3>Warum wächst die Zahl neuer IV-Renten so stark?</h3>
<p>Steinbacher nennt zwei Faktoren: Die wirtschaftliche Verlangsamung treibt mehr Menschen dazu, eine IV-Rente zu beantragen, und die Vermehrung medizinischer Diagnosen ist ein gesellschaftliches Phänomen, auf das die Institution keinen direkten Einfluss hat.</p>
<h3>Wann könnte der Reservefonds der IV aufgebraucht sein?</h3>
<p>Bei der aktuellen Defizitquote von etwa 700 Millionen Franken pro Jahr könnte der Reservefonds von 3,3 Milliarden Franken bereits 2031 aufgebraucht sein.</p>
<h3>Warum wird die maximale Rente von 2.520 Franken nicht gekürzt?</h3>
<p>Etwa die Hälfte der IV-Rentner erhalten bereits Ergänzungsleistungen. Eine Rentensenkung würde diese Ausgaben automatisch erhöhen — finanziert von Bund und Kantonen — ohne echte Einsparungen für die Gesamtfinanzen zu bringen.</p>
<h3>Welche sind die nächsten politischen Schritte zur IV-Reform?</h3>
<p>Der Bundesrat muss im Herbst 2026 über die einzubeziehenden Maßnahmen entscheiden. Steinbacher möchte anschließend schnell das Vernehmlassungsverfahren einleiten, damit die Reform 2030 in Kraft treten kann — bevor der Fonds aufgebraucht ist.</p>
<h3>Seit wann wachsen neue IV-Renten schneller als die Bevölkerung?</h3>
<p>Seit 2014 wachsen neue IV-Renten schneller als die Schweizer Bevölkerung — ein struktureller Trend über zwölf Jahre, der sich in den letzten Jahren deutlich beschleunigt hat.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Mon, 13 Jul 2026 17:41:07 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Bardella positioniert sich als zukünftiger Premierminister unter Le-Pen-Präsidentschaft</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/bardella-positioniert-sich-als-zukunftiger-premierminister-u-2tzzia</link>
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      <description>Jordan Bardella, Präsident des Rassemblement national (RN), erklärte öffentlich, dass Marine Le Pen die Präsidentschaft anstrebe und er selbst regieren wolle. Das Interview mit Richard Werly, Redakteur des Schweizer Mediums Blick, wurde auf France24 verbreitet und positioniert Bardella als künftiger Premierminister. Eine Elabe-Umfrage vom 13. Juli 2026 platziert Marine Le Pen an der Spitze der Wahlabsichten für die französische Präsidentschaftswahl 2027. Raphaël Glucksmann hatte seine Teilnahme an der sozialistischen Vorwahl zum selben Datum noch nicht offiziell bestätigt.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Das ist bekannt</h2>
<p>In einem Interview mit Richard Werly, Leitartikelschreiber des Schweizer Mediums Blick, das auf France24 verbreitet wurde, formulierte Jordan Bardella eine Rollenverteilung zwischen sich selbst und Marine Le Pen innerhalb des Rassemblement national (RN), einer französischen rechtsextremen Partei, die 1972 gegründet wurde.</p>
<blockquote><p>Marine Le Pen aspire à présider la France. Je souhaite la gouverner.</p><cite>Jordan Bardella, France24</cite></blockquote>
<p>Bardella, seit 2021 Präsident der RN, positioniert sich somit als Kandidat für das Amt des Premierministers, sollte Marine Le Pen die Präsidentschaft der Republik erreichen.</p>
<p>Eine Elabe-Umfrage – ein Meinungsforschungsinstitut, das am 8. Juni 2015 von Bernard Sananès gegründet wurde – veröffentlicht am 13. Juli 2026, platziert Marine Le Pen an der ersten Stelle der Wahlabsichten für die französische Präsidentschaftswahl 2027.</p>
<ul><li>1. Platz — Platzierung von Marine Le Pen in der Elabe-Umfrage für die Präsidentschaftswahl 2027</li></ul>
<p>Von links zeigt sich, dass Raphaël Glucksmann seine Teilnahme an der sozialistischen Vorwahl – einem internen Verfahren der Sozialistischen Partei (PS) und ihrer Verbündeten zur Bestimmung ihres Kandidaten für die Präsidentschaftswahl – zum 13. Juli 2026 noch nicht offiziell bestätigt hatte.</p>
<h2>Kontext</h2>
<p>Jordan Bardella, geboren am 13. September 1995 in Drancy (Seine-Saint-Denis), führt die RN seit 2021. Marine Le Pen, geboren am 5. August 1968 in Neuilly-sur-Seine, leitete die Partei von 2011 bis 2021, damals noch unter dem Namen Front national (FN), der 2018 in RN umbenannt wurde.</p>
<p>Das Interview wurde von Richard Werly geführt, Leitartikelschreiber des Schweizer Mediums Blick, und am 12. Juli 2026 auf France24 verbreitet.</p>
<h2>Chronologie</h2>
<ul><li><strong>8. Juni 2015</strong> Gründung von Elabe durch Bernard Sananès.</li><li><strong>12. Juli 2026</strong> Verbreitung auf France24 des Interviews von Jordan Bardella mit Richard Werly (Blick), in dem Bardella seine Ambition formuliert, unter einer Le-Pen-Präsidentschaft Premierminister zu werden.</li><li><strong>13. Juli 2026</strong> Veröffentlichung der Elabe-Umfrage, die Marine Le Pen an der Spitze der Wahlabsichten für die Präsidentschaftswahl 2027 platziert. Raphaël Glucksmann hat seine Teilnahme an der sozialistischen Vorwahl nicht bestätigt.</li></ul>
<h2>Was bleibt unsicher</h2>
<p>Die Teilnahme von Raphaël Glucksmann an der sozialistischen Vorwahl für die Präsidentschaftswahl 2027 war zum 13. Juli 2026 nicht bestätigt.</p>
<h3>Was ist das Rassemblement national (RN)?</h3>
<p>Das Rassemblement national ist eine französische rechtsextreme Partei, die 1972 gegründet wurde und bis 2018 Front national hieß. Jordan Bardella ist seit 2021 Präsident der Partei; Marine Le Pen war von 2011 bis 2021 Präsidentin.</p>
<h3>Was ist Elabe?</h3>
<p>Elabe ist ein französisches Meinungsforschungs- und Beratungsinstitut, das am 8. Juni 2015 von Bernard Sananès gegründet wurde und sich auf Meinungsumfragen spezialisiert, insbesondere anlässlich französischer Präsidentschaftswahlen.</p>
<h3>Was ist eine sozialistische Vorwahl?</h3>
<p>Eine sozialistische Vorwahl ist ein interner Wahlprozess der Sozialistischen Partei (PS) und ihrer Verbündeten zur Bestimmung ihres gemeinsamen Kandidaten für die französische Präsidentschaftswahl. Die erste Basisabstimmung dieser Art fand im Januar 2017 statt.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Mon, 13 Jul 2026 02:51:28 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Kuba: Elektrische Tuk-Tuks aus China ersetzen amerikanische Oldtimer in Havanna</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/kuba-elektrische-tuk-tuks-aus-china-ersetzen-amerikanische-o-tko92y</link>
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      <description>Die amerikanischen Oldtimer aus den 1950er Jahren, einst Symbol Kubas, sind aus den Straßen Havannas fast vollständig verschwunden und wurden durch kleine chinesische Elektro-Tuk-Tuks ersetzt. Der Grund liegt in einer Treibstoffkrise, die sich seit Januar 2026 verschärft hat: Donald Trump drohte, Zölle auf Länder zu verhängen, die Öl nach Kuba verkaufen. Seit Ende März 2026 ist nur noch ein Tanker auf der Insel angekommen – vorher waren es etwa acht pro Monat. Kuba produziert nur 40 % seines Treibstoffbedarfs selbst. Die Tuk-Tuks, hauptsächlich aus China importiert, übernehmen nun den Transport von Personen und Gütern sowie die Müllabfuhr.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Was wir wissen</h2>
<p>Die amerikanischen Oldtimer aus den 1950er Jahren, lange Zeit Symbol des kubanischen Stadtbildes, sind aus den Straßen Havannas fast vollständig verschwunden. Sie wurden durch kleine dreirädrige Elektrofahrzeuge chinesischen Ursprungs ersetzt, die allgemein als Tuk-Tuks bezeichnet werden, wie der Tages-Anzeiger berichtet.</p>
<p>Dieser Übergang ist direkt mit einer tiefgreifenden Treibstoffkrise verbunden. Kuba produziert nur etwa 40 % seines Treibstoffbedarfs und ist massiv auf Öleinfuhren angewiesen.</p>
<p>Im Januar 2026 drohte Donald Trump, Zölle auf Länder zu verhängen, die Öl nach Kuba verkaufen. Diese Drohung hat die Treibstoffknappheit auf der Insel drastisch verschärft.</p>
<p>Seit Ende März 2026 ist nur noch ein Tanker nach Kuba angekommen, während es vorher etwa acht pro Monat waren.</p>
<p>Tankschiffe in Kuba: vor und seit Ende März 2026</p>
<h2>Ein Allzweckfahrzeug, das den Alltag verändert</h2>
<p>Die Tuk-Tuks erfüllen in Havanna nun vielfältige Funktionen. Sie ersetzen Busse auf bestimmten Strecken, fungieren als Sammlertaxis, transportieren Waren und kümmern sich um die Müllabfuhr in einzelnen Stadtteilen.</p>
<p>Diese Fahrzeuge werden von chinesischen Herstellern gefertigt – darunter Zonsen und Jinpeng, zu denen die Quellen keine ausführliche Definition liefern. Eine weitere Marke, Vedca, auch ohne verfügbare Quelleninformationen, wird in Kuba im Rahmen einer Vereinbarung mit China zusammengebaut.</p>
<p>Die Tuk-Tuks funktionieren mit Gel- oder Lithiumbatterien. Sie werden normalerweise in Drittländern wie Panama gekauft und dann von Verwandten oder Importeuren nach Kuba verschifft.</p>
<h2>Ein unerschwinglicher Preis für viele</h2>
<p>Der Kauf eines Tuk-Tuks bedeutet eine beträchtliche Investition. Der Preis liegt zwischen 1.300 und 3.200 CHF (Äquivalent), was ein Vielfaches des monatlichen Gehalts vieler Kubaner ist.</p>
<p>Einige finanzieren den Kauf durch den Verkauf ihres alten Benzinautos. Andere erhalten Unterstützung von Verwandten im Ausland.</p>
<h2>Solarpanels gegen Stromausfälle</h2>
<p>Das Aufladen der Tuk-Tuks wird durch häufige Stromausfälle erschwert. Um dies zu umgehen, haben einige Kubaner Solarpanels auf dem Dach ihres Fahrzeugs installiert, um während der Fahrt zu laden.</p>
<p>Diese Installation kostet laut dem 29-jährigen Ingenieur Carlos Álvarez über 370 CHF (Äquivalent).</p>
<h2>Eine Energiekrise mit vielen Folgen</h2>
<p>Die Energiekrise hat Auswirkungen weit über den Transportsektor hinaus. Sie hat den öffentlichen Nahverkehr drastisch reduziert, Engpässe bei Lebensmitteln und Medikamenten verschärft und regelmäßige Stromausfälle in einem Land verstärkt, dessen Wirtschaft seit Jahren in einer Krise steckt.</p>
<h2>Chronologie</h2>
<ul><li><strong>Januar 2026</strong> Donald Trump drohte, Zölle auf Länder zu verhängen, die Öl nach Kuba verkaufen, und verschärfte damit die Energiekrise.</li><li><strong>Ende März 2026</strong> Seit dieser Zeit ist nur noch ein Tanker nach Kuba angekommen, während es vorher etwa acht pro Monat waren.</li></ul>
<h2>Was unklar bleibt</h2>
<p>Die verfügbaren Quellen geben nicht die genaue Anzahl der in Kuba zirkulierenden Tuk-Tuks an, noch die genaue Geschwindigkeit ihrer Einführung im nationalen Maßstab. Für die chinesischen Marken Zonsen, Jinpeng und Vedca sind in den überprüften Quellen keine Definitionen verfügbar.</p>
<h2>FAQ</h2>
<h3>Warum sind die amerikanischen Oldtimer aus den 1950er Jahren aus Kuba fast vollständig verschwunden?</h3>
<p>Die Treibstoffkrise, verschärft durch Sanktionsdrohungen der USA im Januar 2026, machte ihre Nutzung fast unmöglich. Kubaner wandten sich chinesischen Elektro-Tuk-Tuks zu, die nicht auf Öl angewiesen sind.</p>
<h3>Was ist ein Elektro-Tuk-Tuk?</h3>
<p>Es handelt sich um ein dreirädriges Elektrofahrzeug, das hauptsächlich von chinesischen Herstellern produziert wird. In Kuba werden diese Fahrzeuge zum Personentransport und für Warentransporte verwendet, manchmal auch zur Müllabfuhr.</p>
<h3>Wie finanzieren Kubaner den Kauf eines Tuk-Tuks?</h3>
<p>Der Preis liegt zwischen 1.300 und 3.200 CHF (Äquivalent). Einige verkaufen ihr altes Benzinauto; andere erhalten Unterstützung von Verwandten im Ausland.</p>
<h3>Wie werden Tuk-Tuks trotz Stromausfällen aufgeladen?</h3>
<p>Einige Besitzer haben Solarpanels auf dem Dach installiert, um während der Fahrt zu laden. Diese Lösung kostet laut Ingenieur Carlos Álvarez über 370 CHF.</p>
<h3>Wie wirkt sich die Energiekrise auf den Alltag in Kuba aus?</h3>
<p>Die Krise hat den öffentlichen Nahverkehr reduziert, Engpässe bei Lebensmitteln und Medikamenten verschärft und Stromausfälle in einem Land verstärkt, das seit Jahren wirtschaftlich in einer Krise steckt.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Sun, 12 Jul 2026 18:16:58 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Tribune de Genève veröffentlicht eine Auswahl von Romanen zum Aufholenlesen während der Ferien</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/tribune-de-geneve-veroffentlicht-auswahl-romanen-zum-aufhole-nk4c31</link>
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      <description>Die Tribune de Genève (TDG) hat am 11. Juli 2026 eine Auswahl von Romanen veröffentlicht, die zum Lesen während der Sommerferien empfohlen werden. Unter der Bezeichnung «kleine Aufhol-Auswahl» werden keine aktuellen Neuerscheinungen vorgestellt, sondern bereits früher veröffentlichte Titel, die Leser noch nicht gelesen haben und die sich ideal für einen Leseverzug während des Sommers eignen.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Die Tribune de Genève (TDG) hat am 11. Juli 2026 eine Auswahl von Romanen veröffentlicht, die zum Lesen während der Sommerferien empfohlen werden.</p>
<h2>Eine Aufhol-Liste statt Neuerscheinungen</h2>
<p>Die TDG bezeichnet ihre Liste als «kleine Aufhol-Auswahl»: Die ausgewählten Titel sind keine Neuerscheinungen der Woche, sondern Romane, die früher veröffentlicht wurden.</p>
<h2>Was unklar bleibt</h2>
<p>Die verfügbaren Informationen machen keine Angaben darüber, welche Romane in dieser Auswahl enthalten sind, wie viele Titel darin vorkommen oder nach welchen Kriterien sie ausgewählt wurden.</p>
<h3>Was versteht man unter einer «Aufhol-Auswahl»?</h3>
<p>Nach Angaben der TDG handelt es sich um bereits veröffentlichte Romane — und nicht um neue Veröffentlichungen der Woche —, die Leser noch nicht gelesen haben.</p>
<h3>Sind die vorgestellten Romane Neuerscheinungen?</h3>
<p>Nein. Die TDG präzisiert, dass die ausgewählten Bücher nicht «neu dieser Woche» sind: Es handelt sich um frühere Titel, die zum Aufholenlesen im Sommer vorgeschlagen werden.</p>
<h3>Wo kann man diese Auswahl einsehen?</h3>
<p>Die Auswahl ist auf der Website der Tribune de Genève (tdg.ch) in einem Artikel vom 11. Juli 2026 verfügbar.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Sat, 11 Jul 2026 16:23:21 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Schweizer Armee prüft Schießsimulatoren gegen Lärmbelastung</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/schweizer-armee-pruft-schiesimulatoren-gegen-larmbelastung-cjqbi3</link>
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      <description>Laut 24heures.ch prüft die Schweizer Armee den Einsatz von Schießsimulatoren – sogenannte « Schießkinos » – zur Verringerung der Lärmbelästigung bei Militärübungen. Der Schritt erfolgt als Reaktion auf wachsende Beschwerden über Lärm von Schießübungen. Die untersuchten Geräte würden sich an Schießanlagen für Jäger orientieren. Bislang wurden weder ein Zeitplan noch technische Details bekannt gemacht.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Was man weiß</h2>
<p>Laut 24heures.ch prüft die Schweizer Armee den Einsatz von Schießsimulatoren zur Verringerung der Lärmbelästigung bei Militärübungen. Diese Geräte werden als « Schießkinos » bezeichnet.</p>
<p>Dieser Schritt erfolgt als Reaktion auf wachsende Beschwerden über die Lärmbelästigung durch Militärschießübungen. Die Personen, die diese Beschwerden eingereicht haben, werden von der Quelle nicht namentlich genannt.</p>
<p>Die erwogenen Simulatoren würden sich an Schießanlagen orientieren, die von Jägern verwendet werden.</p>
<h2>Was noch unklar ist</h2>
<p>Das Projekt befindet sich noch in der Studienphase. Kein Zeitplan für die Einführung, kein Budget und keine Pilotstandorte wurden von der Quelle genannt. Die genaue technische Definition der « Schießkinos » konnte nicht unabhängig überprüft werden.</p>
<p>Alle verfügbaren Informationen basieren auf einer einzigen Quelle (24heures.ch, 11. Juli 2026). Es wird auf keine offizielle Stellungnahme der Schweizer Armee verwiesen.</p>
<h2>Häufig gestellte Fragen</h2>
<h3>Was ist ein « Schießkino »?</h3>
<p>Die Quelle beschreibt diese Geräte als Schießsimulatoren, inspiriert von Schießanlagen, die von Jägern verwendet werden. Ihre genaue technische Funktionsweise konnte nicht unabhängig überprüft werden.</p>
<h3>Warum erkundet die Schweizer Armee diese Option?</h3>
<p>Wachsende Beschwerden über die Lärmbelästigung durch Militärschießübungen sollen die Armee dazu bewogen haben, weniger laute Alternativen zu untersuchen.</p>
<h3>Ist das Projekt beschlossen?</h3>
<p>Nein. Es handelt sich derzeit um eine Studienphase. Keine endgültige Entscheidung oder ein Umsetzungsplan wurden angekündigt.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Sat, 11 Jul 2026 15:23:21 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>24heures.ch präsentiert eine Aufholauswahl von Romanen für die Ferienzeit</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/24heuresch-prasentiert-aufholauswahl-romanen-fur-ferienzeit-2smqd8</link>
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      <description>Am 11. Juli 2026 veröffentlichte 24heures.ch eine Romanauswahl für die Sommerferienlektüre. Diese Liste wird als «Aufholauswahl» präsentiert und enthält Titel, die nicht unbedingt aktuelle Neuerscheinungen sind. Die Redaktion selbst bezeichnete diese Auswahl als «kleine» Kollektion.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Das ist bekannt</h2>
<p>Am 11. Juli 2026 um 15:05 Uhr UTC veröffentlichte 24heures.ch einen Artikel mit einer Romanauswahl für die Sommerferien.</p>
<p>Die Auswahl wird als «Aufholauswahl» präsentiert: Sie vereinigt Titel, die nicht unbedingt «brandneu» sind. Die Redaktion selbst bezeichnet diese Auswahl als «kleine» Kollektion.</p>
<h2>Was bleibt unsicher</h2>
<p>Die in dieser Auswahl ausgewählten Titel und die Namen der Autoren werden in den verfügbaren Informationen nicht näher präzisiert.</p>
<h3>Was ist eine «Aufholauswahl» nach 24heures.ch?</h3>
<p>Es handelt sich um eine Liste von Romanen, die nicht unbedingt aktuelle Neuerscheinungen sind («brandneu»), für Leser, die während der Ferien Titel nachholen möchten.</p>
<h3>Wann wurde diese Auswahl veröffentlicht?</h3>
<p>Am 11. Juli 2026 um 15:05 Uhr UTC auf 24heures.ch.</p>
<h3>Ist die Liste umfangreich?</h3>
<p>Nein, die Redaktion von 24heures.ch bezeichnet sie selbst als «kleine» Auswahl.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Sat, 11 Jul 2026 15:13:37 GMT</pubDate>
    </item>
  </channel>
</rss>