Die Sprachen der Schweiz: vier Sprachen und der Röstigraben
Deutsch, Französisch, Italienisch, Rätoromanisch: die vier Landessprachen, die Sprachregionen und jene kulturelle Grenze, die man Röstigraben nennt.
Die Schweiz hat vier Landessprachen: Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch. Drei davon – Deutsch, Französisch, Italienisch – sind Amtssprachen des Bundes; Rätoromanisch nur im Verkehr mit rätoromanischsprachigen Personen.
Regionen, kein Gemisch
Jede Sprache besetzt ein bestimmtes Gebiet: Deutsch in der Mitte und im Osten, Französisch im Westen (die Romandie), Italienisch im Süden (Tessin und einige Bündner Täler), Rätoromanisch in Graubünden. Die Kantone wählen ihre Amtssprache(n); einige sind zweisprachig (Bern, Freiburg, Wallis) und Graubünden dreisprachig.
Was ist der Röstigraben?
Der «Röstigraben» (wörtlich «der Rösti-Graben») bezeichnet die kulturelle, weniger geografische Grenze zwischen Deutschschweizern und Romands. Man erwähnt ihn vor allem bei Abstimmungen: Die beiden Regionen stimmen mitunter unterschiedlich, etwa zur Öffnung gegenüber Europa oder zu Sozialfragen. Eine symbolische Linie, keine Schranke.
Häufige Fragen
Wie viele Amtssprachen hat die Schweiz?
Vier Landessprachen (Deutsch, Französisch, Italienisch, Rätoromanisch), davon drei auf Bundesebene amtlich; Rätoromanisch hat einen Sonderstatus.
Welches ist die meistgesprochene Sprache der Schweiz?
Deutsch (und seine schweizerdeutschen Dialekte), Hauptsprache von rund 62 % der Bevölkerung, vor Französisch (≈ 23 %) und Italienisch (≈ 8 %).
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