…
…
Ausland
Desk International · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 4 Min.
Das Halbfinale der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Argentinien und England ist für Mittwoch, den 15. Juli 2026 in Atlanta angesetzt und wurde als das "Spiel mit dem höchsten Risiko" des gesamten Turniers eingestuft. Auf Antrag des Sicherheitsministeriums von Buenos Aires werden die Anhänger beider Nationen durch separate Eingänge ins Stadion gelangen. Diese Entscheidung fiel nach Koordinierungstreffen, an denen das FBI, die FIFA und mehrere Polizeibehörden beteiligt waren. Ein beispielloses Sicherheitssystem ist rund um das Stadion, in den Hotels und bei den offiziellen Transportmitteln beider Delegationen im Einsatz.
Das Halbfinale zwischen Argentinien und England, das für Mittwoch, den 15. Juli 2026 in Atlanta angesetzt ist, wurde als das Spiel "mit dem höchsten Risiko" des gesamten Weltmeisterschaftsturniers eingestuft, wie die Nachrichtenagentur ANSA berichtet.
Das Sicherheitsministerium von Buenos Aires hat die physische Trennung der Anhänger beider Nationen empfohlen und durchgesetzt. Die Entscheidung fiel nach Koordinierungstreffen, die im IPCC (Centro Internazionale di Cooperazione di Polizia) stattfanden, einem internationalen Polizeikooperationszentrum in Leesburg, Virginia, das insbesondere das FBI und ausländische Polizeibehörden zusammenbringt.
An diesen Treffen nahmen der Leiter der Risikobewertung der FIFA, Vertreter des FBI, der Polizei des Staates Georgia, der Polizeibehörde von Miami, ein Vertreter der britischen Polizei – deren System auf lokale, nach Bezirken organisierte Dienste ohne einheitlichen nationalen Korps ausgerichtet ist –, der Leiter der Abteilung Großveranstaltungen der Polizei von Buenos Aires und der nationale Direktor für Sicherheit bei Sportveranstaltungen Argentiniens teil.
Argentinische Anhänger werden das Stadion durch Tor 4 betreten; englische Anhänger durch Tor 3.
Das Sicherheitssystem umfasst eine verstärkte Präsenz der Einsatzkräfte rund um das Stadion, mehr Personal für private Sicherheit in den Tribünen und Gemeinschaftsbereichen, verstärkte Eingangskontrollen und einen als beispiellos beschriebenen Präventiveinsatz. Der Schutz erstreckt sich auch auf die Hotels, in denen die beiden Delegationen untergebracht sind, sowie auf alle ihre offiziellen Transportmittel.
Die Rivalität zwischen Argentinien und England geht weit über den sportlichen Bereich hinaus. Sie wurzelt in gemeinsamen historischen Konflikten, insbesondere im Falkland-Krieg von 1982, in dem sich die beiden Nationen um die Kontrolle der Falklandinseln und Südgeorgiens im Südatlantik gegenüberstanden.
Im Fußball ist die Referenzbegegnung das Viertelfinale der Weltmeisterschaft 1986 in Mexiko, das Argentinien 2:1 gewann, mit zwei Toren von Diego Maradona: Das erste ist als die "Hand Gottes" in die Geschichte eingegangen und war das Ergebnis eines nicht gepfiffenen Fouls; das zweite wurde zum "Tor des Jahrhunderts" gewählt. Dieses Spiel fand nur vier Jahre nach dem Falkland-Krieg statt.
Randalismus – die Anwendung von Gewalt durch Fans als Ausdruck von sportlichen, sozialen, politischen oder kulturellen Gegensätzen – stellt bei Begegnungen zwischen den beiden Nationen, die stark symbolisch aufgeladen sind, ein erkanntes Risiko dar.
Noch keine Kommentare. Seien Sie die/der Erste.
Die genaue Anzahl der eingesetzten Einsatzkräfte wurde in den verfügbaren Informationen nicht präzisiert. Die Bezeichnung "Royal Police (Vereinigtes Königreich)" in der Quelle entspricht keiner unter diesem Namen bekannten britischen Institution: Die britische Polizei ist in lokale Dienste organisiert, ohne einen einheitlichen nationalen Korps, der diese Bezeichnung trägt. Schließlich konnten der offizielle Status und die genaue Art des IPCC in Leesburg nicht über unabhängige Quellen überprüft werden.
Das Halbfinale zwischen Argentinien und England wurde als "höchstes Risiko" der WM 2026 eingestuft, weil zwischen den beiden Nationen eine historische und fußballerische Rivalität besteht, die durch den Falkland-Krieg von 1982 und Großereignisse wie das Spiel von 1986 genährt wird.
Argentinische Anhänger betreten das Stadion durch Tor 4 und englische Anhänger durch Tor 3. Verstärkte Eingangskontrollen und mehr Personal für private Sicherheit in Tribünen und Gemeinschaftsbereichen sind vorgesehen.
Die Treffen im IPCC in Leesburg (Virginia) brachten Vertreter des FBI, der Polizei des Staates Georgia, der Polizeibehörde von Miami, der britischen Polizei, der Polizei von Buenos Aires und der FIFA zusammen, auf Initiative des Sicherheitsministeriums von Buenos Aires.
Nein. Das Sicherheitssystem erstreckt sich auch auf die Hotels, in denen die beiden Delegationen untergebracht sind, und auf alle ihre offiziellen Transportmittel, zusätzlich zur Verstärkung rund um und im Stadion.