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Desk International · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 3 Min.
Ein Waldbrand hat am 13. Juli 2026 etwa 155 000 m² (15,5 ha) des Müritz-Nationalparks in Mecklenburg-Vorpommern zerstört. Die Bewohner von Granzin, Granziner Mühle und Krienke wurden vorübergehend evakuiert, konnten dann zurückkehren, werden aber zur Vorsicht aufgefordert, in Notunterkünften zu bleiben. Etwa 340 Einsatzkräfte sind vor Ort, darunter der Munitionsbergungsdienst, da die Zone durch Munitionsreste aus dem Zweiten Weltkrieg belastet ist. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe warnt vor der Rauchentwicklung und fordert die Bevölkerung auf, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Am 13. Juli 2026 brach ein Waldbrand im Müritz-Nationalpark aus, einem 322 km² großen Schutzgebiet, das 1990 gegründet wurde und sich im Süden von Mecklenburg-Vorpommern erstreckt. Nach Angaben des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte sind etwa 155 000 m² Mischwald zerstört worden.
Insgesamt sind etwa 340 Einsatzkräfte mobilisiert. Die Bewohner von Granzin, Granziner Mühle und Krienke wurden zunächst evakuiert, später bei Windabflauen zur Rückkehr freigegeben; allerdings forderte der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte sie zur Vorsicht auf, provisorisch in Notunterkünften zu bleiben.
Das Gebiet ist durch Munitionsreste verunreinigt, die hauptsächlich aus dem Zweiten Weltkrieg stammen. Der Munitionsbergungsdienst — ein spezialisierter Dienst der deutschen Bundesländer zur Erkennung und Neutralisierung verbuddelter Munitionsreste — arbeitet gemeinsam mit den Feuerwehrleuten vor Ort, da die Hitze die Zündung von Munition auslösen kann.
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) — die deutsche Bundesbehörde für den Zivilschutz und die Katastrophenhilfe — hat die Anwohner vor der Rauchentwicklung gewarnt und fordert sie auf, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Der Müritz-Nationalpark erstreckt sich über 322 km² und bedeckt große Teile des Müritzsees. Seine Buchenwälder wurden 2011 als Erweiterung der europäischen Primärbuchen in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen und bezeugen die ökologische Geschichte Europas seit der letzten Eiszeit. Die durch den Brand zerstörte Fläche — etwa 15,5 ha — macht nur 0,05 % der insgesamt 32 200 ha des Nationalparks aus.
Die Dürre in der Region hat fast das gesamte benachbarte Bundesland Brandenburg auf Stufe 4 der Waldbrandgefahrenstufe gebracht — ein Index, der vom Deutschen Wetterdienst auf einer Skala von 1 bis 5 berechnet wird —, also den zweithöchsten Gefahrengrad.
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Die Ursache des Waldbrandes ist bislang nicht bekannt. Die genaue Anzahl der betroffenen Bewohner wurde nicht mitgeteilt. Die Entwicklung des Brandes und die Bedingungen für eine endgültige Rückkehr in die betroffenen Gemeinden sind noch nicht geklärt.
Der Müritz-Nationalpark ist ein 322 km² großes Schutzgebiet im Süden von Mecklenburg-Vorpommern, das 1990 gegründet wurde. Seine Buchenwälder stehen seit 2011 auf der UNESCO-Welterbeliste und werden wegen ihrer außergewöhnlichen ökologischen Bedeutung geschützt.
Das Gebiet des Parks ist durch verbuddeltes Kriegsmaterial aus dem Zweiten Weltkrieg kontaminiert. Die Hitze eines Waldbrandes kann zur Zündung dieser Munitionsreste führen, daher ist der Einsatz des Munitionsbergungsdienstes notwendig, um den Bereich zu sichern.
Die Bewohner von Granzin, Granziner Mühle und Krienke waren erlaubt worden, nach Rückgang des Windes zurückzukehren. Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte fordert sie jedoch zur Vorsicht auf, provisorisch in Notunterkünften zu bleiben.
Die Ursache ist bis jetzt unklar. Es wurden keine Informationen über den Ursprung des Feuers verbreitet.
Aufgrund der Dürre war fast das gesamte benachbarte Bundesland Brandenburg zum Zeitpunkt des Ereignisses auf Stufe 4 der Waldbrandgefahrenstufe — dem zweithöchsten Alarmstufe auf einer Skala von 1 bis 5.