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Ausland
Desk International · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 3 Min.
Das Auswärtiges Amt (AA), das deutsche Außenministerium, rät nicht von Reisen in die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) — Dubai, Abu Dhabi und fünf weitere Emirate — ab. Die Regionalwarnung für den Golf, die nach iranischen Gegenangriffen vom 28. Februar 2026 ausgegeben worden war, wurde Anfang Mai aufgehoben. Der Flugverkehr hat an den großen Flughäfen wieder aufgenommen, bleibt aber angespannt. Das Ministerium warnt Reisende vor spezifischen rechtlichen Risiken in den VAE: Strafverfolgung gleichgeschlechtlicher Handlungen, Todesstrafe wird noch vollstreckt, und Risiken der Inhaftierung für Kritik, die online oder in der Öffentlichkeit geäußert wird.
Das Auswärtiges Amt (AA), das deutsche Außenministerium und zuständig für Außenpolitik und konsularische Angelegenheiten Deutschlands, rät nicht von Reisen in die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) ab. Dieser föderale Staat im Nahosten wurde 1971 gegründet und umfasst sieben Emirate: Dubai, Abu Dhabi, Ajman, Fujairah, Ras al-Chaimah, Schardscha und Umm al-Qaiwain.
Die Regionalwarnung für den Golf war nach einer Phase erheblicher Luftfahrtstörungen infolge iranischer Gegenangriffe aufgehoben worden und Anfang Mai 2026 außer Kraft gesetzt.
Der Flugverkehr an den internationalen Flughäfen Dubai und Abu Dhabi hat sich normalisiert. Die Situation bleibt jedoch volatil: Annullierungen, Verspätungen und Luftraumschließungen mit kurzer Vorankündigung sind weiterhin möglich.
Die Krise begann am 28. Februar 2026, als iranische Gegenangriffe zur Schließung zahlreicher Lufträume in der Golfregion und zum nahezu vollständigen Stillstand des Flugverkehrs führten. Nach Angaben des Deutscher Reiseverband (DRV) — des Spitzenverbands der deutschen Reiseindustrie, bestehend aus Reisebüros, Reiseveranstaltern und Reiseanbietern — waren etwa 30.000 Kunden von Reiseveranstaltern betroffen.
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Das AA bewertet die innenpolitische Situation in den VAE als stabil. Ein allgemeines Terrorismusrisiko bleibt bestehen: Seit 2014 bedroht der Islamische Staat (IS/Daesh) — eine dschihadistische salafistische Organisation, gegen deren Expansion sich eine von den USA angeführte internationale Koalition richtet — Mitglieder dieser Koalition, darunter die Vereinigten Arabischen Emirate.
Die emiratischen Behörden haben ihre Sicherheitsmaßnahmen verstärkt, besonders in der Nähe von jüdischen und israelischen Einrichtungen.
Das AA erinnert an mehrere in den VAE geltende Rechtsverbote. Homosexuelle Handlungen sind unter Strafe gestellt. »Crossdressing« — das Tragen von Kleidung des anderen Geschlechts — ist untersagt und wird verfolgt, ebenso wie öffentliche Zärtlichkeitsbekundungen.
Die Todesstrafe wird in den VAE verhängt und vollstreckt, auch gegen ausländische Staatsangehörige. Die letzte bekannte Hinrichtung stammt aus dem Februar 2025.
Das Zeigen anstößiger Gesten, die Veröffentlichung von Restaurantkritiken oder Kritik am Land können zu einem Ausreiseverbot oder vorsorglicher Haft führen. Äußerungen, die den Islam oder seine Propheten kritisieren, können strafrechtlich verfolgt werden.
Das AA fordert alle Personen in der Region auf, sich in ELEFAND (Elektronische Erfassung von Deutschen im Ausland) einzutragen — das Online-Registrierungssystem des Außenministeriums, das es deutschen Staatsangehörigen ermöglicht, sich zu registrieren, um im Falle einer konsularischen Krise kontaktiert und unterstützt zu werden. Das Ministerium hat auch eine FAQ zur Lage im Nahosten veröffentlicht.
Die Dauer der derzeitigen Luftfahrtstabilität ist nicht garantiert. Die Lage in der Golfregion kann sich schnell ändern, und Risiken von Luftraumschließungen mit kurzer Vorankündigung sind nicht ausgeschlossen.
Nein. Das Auswärtiges Amt rät nicht von Reisen in die VAE ab, einschließlich Dubai und Abu Dhabi. Die Regionalwarnung für den Golf wurde Anfang Mai 2026 aufgehoben.
Der Flugverkehr hat sich an beiden Flughäfen normalisiert, aber die Lage bleibt volatil. Annullierungen, Verspätungen oder Luftraumschließungen mit kurzer Vorankündigung sind weiterhin möglich.
Homosexuelle Handlungen, Crossdressing und öffentliche Zärtlichkeitsbekundungen sind strafbar. Kritik am Land, am Islam oder an Propheten kann zu Inhaftierung führen. Die Todesstrafe wird verhängt, auch für Ausländer.
ELEFAND (Elektronische Erfassung von Deutschen im Ausland) ist das Online-Registrierungssystem des deutschen Außenministeriums, mit dem sich deutsche Staatsangehörige registrieren können, um im Falle einer konsularischen Krise kontaktiert und unterstützt zu werden. Das AA empfiehlt die Registrierung für alle Personen in der Region.
Nach Angaben des Deutscher Reiseverband (DRV) waren etwa 30.000 deutsche Reiseveranstalter-Kunden von den Luftraumschließungen nach den iranischen Gegenangriffen vom 28. Februar 2026 betroffen.