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Desk International · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 3 Min.
Die CDU-Führung Berlins wählte Stefan Evers am 13. Juli 2026 einstimmig zum Spitzenkandidaten für die Wahlen zum Abgeordnetenhaus am 20. September 2026. Die Wahl folgte dem Rückzug von Regierungsbürgermeister Kai Wegner, der zwei Tage zuvor nach monatelangen Kontroversen um seine Krisenkommunikation während eines Stromausfalls im Januar 2026 auf seine Kandidatur verzichtet hatte. Der 46-jährige Evers ist Finanzsenator, Kultursenator und stellvertretender Bürgermeister Berlins. Gleichzeitig übernahm er die kommissarische Präsidentschaft des Landesverbands. Lukas Krieger wurde zum stellvertretenden Generalsekretär berufen; die bisherige Generalsekretärin Ottilie Klein schied aus ihrem Amt aus.
Stefan Evers wurde am 13. Juli 2026 einstimmig zum Spitzenkandidaten der Berliner CDU für die Wahlen zum Abgeordnetenhaus am 20. September 2026 gewählt. Der Landesvorstand der Berliner CDU traf diese Entscheidung am 13. Juli 2026 am frühen Abend, wie Die Zeit und die Tagesschau berichten.
Stefan Evers ist 46 Jahre alt und stammt aus Westfalen. Er bekleidet mehrere Ämter in der Berliner Landesregierung: Finanzsenator, Kultursenator und stellvertretender Bürgermeister. Zudem war er Vizepräsident des Landesverbands der Berliner CDU.
Die Parteiführung hat Evers auch mit dem Amt des kommissarischen Präsidenten des Berliner CDU-Landesverbands betraut. Seine formale Bestätigung wird auf einem Parteitag erfolgen, dessen Termin noch nicht festgelegt wurde.
Die bisherige CDU-Generalsekretärin Ottilie Klein verlässt ihr Amt. Auf Vorschlag von Evers wird der Bundestagsabgeordnete Lukas Krieger, der den CDU-Kreisverband Charlottenburg-Wilmersdorf leitet, ihr kommissarischer Nachfolger als Generalsekretär. Auch diese Entscheidung wurde einstimmig angenommen.
Kai Wegner, Regierender Bürgermeister von Berlin – Bürgermeister und Regierungschef des Stadtstaats, gewählt vom Abgeordnetenhaus – kündigte seinen Verzicht auf die Kandidatur am Freitag, 11. Juli 2026 an. Die Vorsitzenden der CDU-Kreisverbände schlugen daraufhin noch am selben Tag Evers zu seinem Nachfolger vor.
Der Rückzug folgte auf Monate andauernder Kontroversen um seine Krisenkommunikation bei einem mehrtägigen Stromausfall im Januar 2026, verursacht durch einen Brandanschlag in Berlin. Während der Krise spielte er privat Tennis. Danach behauptete er zu Unrecht, vom frühen Morgen an durchgehend telefoniert zu haben, obwohl er tatsächlich nur SMS verschickt und in der Morgenzeit des Vorfalls überhaupt nicht angerufen hatte.
In den letzten Umfragen war die CDU auf den vierten Platz unter den Berliner Parteien abgerutscht. Die interne Unterstützung für Wegner war auch innerhalb der Partei deutlich gesunken.
Die Illustrationen dieses Artikels wurden von künstlicher Intelligenz erstellt.
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Die Situation, in der wir stehen, ist keine einfache.
— Stefan Evers, nach seiner Wahl zum Spitzenkandidaten der Berliner CDU, 13. Juli 2026
Evers betonte auch, dass die CDU Berlin aus der Mitte der politischen Landschaft heraus regieren will und dass die Partei sich ihrer Verantwortung für die Stadt bewusst ist.
Innerhalb der Partei beschrieb Jan-Marco Luczak, Mitglied des Präsidiums der Berliner CDU, Evers als einen "scharfsinnigen Analytiker". Sein Kollege Falko Liecke begrüßte die Nominierung als Zeichen der Fähigkeit der CDU, schnell in Krisensituationen zu handeln und die Kampagne wieder auf ihr Programm auszurichten.
Der Termin des Parteitags, auf dem Stefan Evers formal zur Präsidentin des Berliner CDU-Landesverbands bestätigt werden soll, wurde noch nicht bekannt gegeben. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind keine Umfragen verfügbar, die den Effekt des Spitzenkandidaten-Wechsels auf die Wahlabsichten für die Berliner CDU messen.
Wegner war monatelangen Kontroversen um seine Krisenkommunikation bei einem mehrtägigen Stromausfall im Januar 2026 ausgesetzt, der durch einen Brandanschlag verursacht wurde. Er spielte privat Tennis, während die Krise andauerte, und behauptete später fälschlicherweise, vom frühen Morgen an durchgehend telefoniert zu haben, obwohl er tatsächlich nur SMS verschickt und keine Anrufe getätigt hatte. Zudem war die CDU in den Umfragen auf den vierten Platz abgerutscht.
Stefan Evers ist ein 46 Jahre alter CDU-Politiker aus Westfalen. In Berlin bekleidet er die Ämter des Finanzsenators, Kultursenators und stellvertretenden Bürgermeisters. Er war zudem Vizepräsident des Berliner CDU-Landesverbands, dessen kommissarischer Präsident er seit dem 13. Juli 2026 ist.
Die Wahlen zum Abgeordnetenhaus, dem Berliner Landtag, sind für den 20. September 2026 angesetzt.
Die bisherige Generalsekretärin Ottilie Klein verließ ihr Amt. Auf Vorschlag von Evers wird der Bundestagsabgeordnete Lukas Krieger, der den CDU-Kreisverband Charlottenburg-Wilmersdorf leitet, ihr kommissarischer Nachfolger als Generalsekretär. Diese Entscheidung wurde ebenso einstimmig angenommen wie die Nominierung von Evers selbst.