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Ausland
Herz — Desk International · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 3 Min.
Am 10. Juli 2026 wäre ein serbischer Passagier beinahe aus einem Ryanair-Flug zwischen Thessaloniki und Memmingen gesogen worden, nachdem ein Motortrümmer in großer Höhe ein Fenster zerschmetterte. Ljubisa Karović, dessen Oberkörper etwa zwei Minuten lang außerhalb des Flugzeugs hing, verlor dreimal das Bewusstsein. Seine Ehefrau Svetlana Grković hielt ihn instinktiv an den Beinen fest und wurde bald von zwei Passagieren und Besatzungsmitgliedern unterstützt. Die Zeugenaussagen wurden von der griechischen Rundfunkanstalt ERT und dem serbischen Medium Nova gesammelt und am 14. Juli 2026 von der BBC international verbreitet.
Am 10. Juli 2026 zerschmettert Trümmer eines defekten Motors das Fenster an Bord des Ryanair-Flugs von Thessaloniki (Griechenland) nach Memmingen (Deutschland). Der Aufprall verursacht einen explosiven Druckabfall — einen abrupten Verlust der Kabinendruckversorgung infolge eines strukturellen Lecks, der Passagiere und Gegenstände in wenigen Sekunden aus dem Flugzeug saugen kann.
Ljubisa Karović, ein serbischer Passagier, der neben dem zerbrochenen Fenster saß, wird teilweise nach außen gesogen. Sein Oberkörper bleibt etwa zwei Minuten lang außerhalb des Flugzeugs, während er dreimal das Bewusstsein verliert.
Wenn wir sterben müssen, werden wir zusammen sterben
— Svetlana Grković, Gedanke zum Zeitpunkt der Ereignisse, berichtet an ERT und Nova
Svetlana Grković, die Ehefrau des Passagiers, reagiert instinktiv, indem sie die Beine ihres Mannes packt, um ihn nicht hinausgerissen zu werden. Zwei weitere Passagiere schließen sich dann der so gebildeten Menschenkette an, und Besatzungsmitglieder helfen ihnen, Ljubisa Karović zurück ins Flugzeug zu bringen.
Svetlana Grković berichtete die Ereignisse der ERT, der griechischen Rundfunkanstalt, sowie dem serbischen Medium Nova. Die BBC übernahm das Zeugnis am 14. Juli 2026 und verbreitete es international.
Der Vorfall gehört zu einer Kategorie, die Luftfahrtermittler gut kennen: der sogenannte unkontrollierte Motorschaden, bei dem Trümmer — Verdichter- oder Gehäusefragmente — aus dem Motor entweichen und das Flugzeuggerüst oder die Fenster treffen können. Dieses Szenario unterscheidet sich vom kontrollierten Schaden, bei dem die Trümmer im Gehäuse verbleiben; die Regulatoren FAA und EASA schreiben spezifische Zertifizierungstests für diese Art von Fehler vor.
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Die derzeit verfügbaren Informationen geben nicht die genaue Ursache des Motorschadens, den Flugzeugtyp, die Flughöhe, in der der Vorfall stattfand, oder die vollständige Bilanz der verletzten Passagiere an. Kein offizieller Untersuchungsbericht wurde veröffentlicht.
Ja, im Falle eines explosiven Druckabfalls in großer Höhe. Der Druckunterschied zwischen der pressurisierten Kabine (etwa 0,75 bar) und der Außenseite (weniger als 0,30 bar) erzeugt eine sehr starke Saugwirkung, die Passagiere und Gegenstände in wenigen Sekunden aus dem Flugzeug reißen kann.
Es ist eine Fehlfunktion, bei der Trümmer — Verdichter- oder Gehäusefragmente — aus dem Motor entweichen und das Flugzeuggerüst oder die Fenster treffen können, im Gegensatz zu einem kontrollierten Schaden, bei dem die Trümmer im Gehäuse verbleiben.
Nach den verfügbaren Informationen sind keine Todesfälle gemeldet. Die genaue Bilanz der verletzten Passagiere bleibt in diesem Stadium unbekannt.