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Ausland
Desk International · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 2 Min.
Am 1. Juli 2026 betrug der Eigenanteil – die monatliche Summe, die Bewohner eines Pflegeheims selbst finanzieren müssen – im Durchschnitt 3.289 Euro für das erste Jahr eines Aufenthalts in Rheinland-Pfalz. Das sind 238 Euro mehr als im Juli 2025 und 67 Euro mehr als im Januar 2026, wie eine Analyse des vdek (Verband der Ersatzkassen), des Verbands der deutschen Ersatzkassen, zeigt, die an die Nachrichtenagentur dpa übermittelt wurde. Der Anstieg ist kontinuierlich seit mindestens einem Jahr.
Am 1. Juli 2026 betrug der durchschnittliche Eigenanteil – die monatliche Summe, die Bewohner eines Pflegeheims zusätzlich zur gesetzlichen Pflegeversicherung selbst finanzieren müssen – 3.289 Euro für das erste Jahr des Aufenthalts in Rheinland-Pfalz, laut einer Analyse des vdek (Verband der Ersatzkassen), die der Nachrichtenagentur dpa übermittelt wurde.
Dieser Betrag liegt 238 Euro über dem Wert von Juli 2025 und 67 Euro über dem Wert von Januar 2026. Der Aufwärtstrend ist kontinuierlich seit mindestens einem Jahr.
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Der Eigenanteil setzt sich aus vier Komponenten zusammen: dem Restanteil der Pflegekosten, den Unterkunftskosten, den Verpflegungskosten und den Investitionskosten der Einrichtung. Seit einer Reform im Jahr 2022 soll ein Mechanismus der schrittweisen Leistungszuschläge die Pflegeanteile des Eigenanteils basierend auf der Aufenthaltsdauer verringern, ohne jedoch die Unterkunftskosten oder Investitionskosten zu deckeln.
Die veröffentlichten Daten beziehen sich ausschließlich auf Rheinland-Pfalz. Ein Vergleich mit anderen deutschen Bundesländern findet sich in den konsultierten Quellen nicht. Die genauen Ursachen des Anstiegs – Tarifentwicklung, Druck auf die Lohnkosten, Investitionskosten – werden in der an die dpa übermittelten Analyse nicht im Detail erläutert.
Der Eigenanteil ist die monatliche Summe, die Bewohner eines Pflegeheims selbst finanzieren müssen, zusätzlich zur Leistung der gesetzlichen Pflegeversicherung. Er besteht aus dem Restanteil der Pflegekosten, Unterkunftskosten, Verpflegungskosten und Investitionskosten der Einrichtung.
Der vdek (Verband der Ersatzkassen) ist der Dachverband der deutschen Ersatzkassen für Krankenversicherung und Pflegeversicherung, darunter TK (Techniker Krankenkasse), BARMER und DAK-Gesundheit. Der vdek veröffentlicht regelmäßig statistische Analysen über die Kosten der Altenpflege auf Länderebene.
Diese Werte (3.051 Euro und 3.222 Euro) werden durch Subtraktion basierend auf den vom vdek veröffentlichten jährlichen und halbjährlichen Veränderungen berechnet. Sie werden in der Quelle nicht direkt genannt, sondern aus deren Daten abgeleitet.