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Ausland
Desk International · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 3 Min.
Ein Brand in der Diskothek Rong Beer Na Lat Phrao im Norden Bangkoks hat in der Nacht vom 13. zum 14. Juli 2026 mindestens 27 Menschen getötet. Beide Notausgänge des Lokals waren versperrt: einer durch Bierkisten, der andere durch einen Tisch. Das Feuer brach vermutlich an der Vorderseite des Lokals aus und blockierte auch die Haupteingänge. Die Behörden verweisen auf einen Kurzschluss in einer Klimaanlage als wahrscheinliche Ursache, vorbehaltlich der laufenden Ermittlungen. Die Zahl der Verletzten ist unklar: zwischen 63 und 64, davon 22 in kritischem Zustand.
In der Nacht vom 13. zum 14. Juli 2026 gegen Mitternacht brach ein Brand in der Diskothek Rong Beer Na Lat Phrao im Norden Bangkoks aus. Der thailändische Premierminister Anutin Charnvirakul gab bekannt, dass « mindestens 27 Menschen ums Leben kamen ». Das Lokal liegt in einer Zone mit urbaner Eisenbahnanbindung, in der Nähe von Einkaufszentren, Kinos und dem Chatuchak-Markt.
Die erste Einschätzung der Behörden führt den Brandausbruch auf einen Kurzschluss in einer Klimaanlage unter der Decke zurück. Die genaue Ursache muss durch die laufenden Ermittlungen bestätigt werden.
Viele Opfer wurden auf der Toilette im hinteren Bereich der Diskothek gefunden, wo sie Zuflucht gesucht hatten, weil sie die Ausgänge nicht erreichen konnten.
Adisorn Pipatworapong, Vize-Generalsekretär der Office of Insurance Commission (OIC), der thailändischen Versicherungsaufsichtsbehörde, teilte mit, dass das Feuer wahrscheinlich an der Vorderseite des Lokals ausbrach. Dieses Feuer an der Fassade blockierte sofort beide Haupteingangstüren und zwang die Gäste, nach hinten zu fliehen.
Bangkoks Gouverneur Chadchart Sittipunt bestätigte, dass auch die beiden Notausgänge versperrt waren: Bierkisten blockierten denjenigen neben der Küche, und ein Tisch sperrte den anderen.
Milad Haghani, Experte für Menschenmengensicherheit und Privatdozent an der Universität Melbourne, analysierte ein Video, das eine horizontale Flammenwalze aus der Tür der Diskothek zeigt. Er identifiziert darin einen Flashover – oder vollständigen Flammenübersprung (VFÜ): ein Wärmephänomen, bei dem sich unter der Decke angesammelte heiße Gase die gleichzeitige Entzündung aller brennbaren Materialien im geschlossenen Raum auslösen. Nach diesem Punkt wird Evakuierung praktisch unmöglich.
Haghani schätzt, dass dieser Flammenübersprung in « nur wenigen Minuten » hätte auftreten können, aufgrund der wahrscheinlichen Anwesenheit von Schallschutzschäumen an der Decke – ein sehr leicht entflammbares Material, das in Nachtlokalen häufig ist – und einer großen Menge Alkohol.
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Die genaue Anzahl der Verletzten ist nicht festgestellt: dieselbe Quelle nennt 64 Verletzte in der Einleitung und « etwa 63 » im Textkörper. Beide Stellen nennen 22 Personen in kritischem Zustand.
Die genaue Brandursache – ein Kurzschluss in einer Klimaanlage – ist noch nicht bestätigt und Gegenstand der laufenden offiziellen Untersuchung.
Das australische Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten und internationalen Handel (DFAT) hat dringende Schritte bei den lokalen Behörden eingeleitet, um festzustellen, ob australische Staatsangehörige unter den Opfern waren, und erklärte sich bereit, konsularische Hilfe zu leisten.
Ein Flashover, oder vollständiger Flammenübersprung (VFÜ), ist ein Wärmephänomen, das in einem geschlossenen Raum auftritt: heiße Gase, die von einem ursprünglichen Brandherd freigesetzt werden, sammeln sich unter der Decke an und lösen die gleichzeitige Entzündung aller brennbaren Materialien im Raum aus. Dieser Umschlag ist abrupt; danach wird das Überleben im Lokal und die Evakuierung praktisch unmöglich.
Das Feuer brach an der Vorderseite der Diskothek aus und blockierte sofort die beiden Haupteingänge. Auch die beiden Notausgänge waren darüber hinaus versperrt – einer durch Bierkisten, der andere durch einen Tisch. Die Gäste flohen nach hinten und viele suchten Zuflucht auf der hinteren Toilette.
Die erste Einschätzung der Behörden deutet auf einen Kurzschluss in einer unter der Decke installierten Klimaanlage hin. Diese Ursache muss durch die laufende offizielle Untersuchung bestätigt werden.
Das mögliche Vorhandensein ausländischer Staatsangehöriger ist noch nicht geklärt. Australien hat dringende diplomatische Schritte eingeleitet, um zu überprüfen, ob australische Bürger betroffen waren.